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Die Städte von Myanmar
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Das Land ist in Myanmar selbst und in die sieben Staaten (States) Chin, Kachin, Karen, Kayah, Mon, Arakan und Shan gegliedert. Myanmar wiederum besteht aus sieben Provinzen (Divisions): Irawadi, Magwe, Mandalay, Pegu, Rangun, Sagaing und Tenasserim.

Rangun, heute Yangon genannt, ist die Hauptstadt und zugleich der wichtigste Seehafen des Landes (3,87 Millionen Einwohner). Der Regierungssitz befindet sich seit Ende 2005 in Pyinmana im Landesinneren. Das in Mittelmyanmar gelegene Mandalay (802 000 Einwohner) ist ein wichtiges Handelszentrum. Weitere bedeutende Städte sind Moulmein (220 000) am Golf von Martaban und Akyab (108 000), ein bedeutender Seehafen am Golf von Bengalen.

Die Amtssprache ist das Birmanische, das zu den siehe sinotibetischen Sprachen gehört und von etwa zwei Dritteln der Bevölkerung gesprochen wird.

Das birmanische Alphabet stützt sich auf das Sanskrit und auf eine Form des Alphabets der Pali-Sprache, in der die heiligen Schriften des Buddhismus überliefert sind (siehe indische Sprachen). Rund 15 Prozent der Bevölkerung sprechen Shan und Karen, der übrige Teil spricht Mon; gebildete Birmanen sprechen außerdem Englisch. Zudem gibt es eine beachtliche Anzahl von chinesischsprachigen Menschen im Land.

Über 85 Prozent aller Birmanen sind Buddhisten, von denen die meisten der Theravada-Richtung angehören. Daneben gibt es kleine hinduistische, muslimische und christliche Glaubensgemeinschaften.

Klosteranlage mit Pagoden in Mandalay
Klosteranlage mit Pagoden in Mandalay. Encarta
1956 startete die Regierung ein Sozialversicherungsprogramm zur medizinischen Versorgung. Es wird von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Regierung finanziert. Die medizinische Versorgung wurde in großem Umfang erweitert, und seit 1964 nahm die Zahl der Krankenstationen, Apotheken und Krankenhäuser ständig zu. Es kommen 1 667 Einwohner auf ein Krankenhausbett, für 2 816 Einwohner steht ein Arzt zur Verfügung. Myanmar hat seit langem mit dem Auftreten von Lepra, Tuberkulose und Geschlechtskrankheiten zu kämpfen. Dagegen ist die Anzahl der Malariafälle durch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützte Maßnahmen stark zurückgegangen. Die Anzahl der an AIDS (AIDS: acquired immune deficiency syndrome) erkrankten Personen nahm Anfang der neunziger Jahre stark zu (2005: 350 000 Infizierte). Myanmar," Microsoft® Encarta
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