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Österreich vom 17. bis 18. Jahrhundert


Karl VI
Karl VI

Unter Leopold I. reihte sich Österreich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in den Kreis der europäischen Großmächte ein: Leopold konsolidierte die österreichischen Erblande zu einem einheitlichen, absolutistisch regierten Staatswesen; 1664 errang er einen ersten Sieg gegen die Osmanen; im Großen Türkenkrieg (1683-1699) wurden die Osmanen 1683 ein zweites Mal vor Wien abgewehrt, diesmal durch ein Entsatzheer unter König Johann III. Sobieski von Polen, und bis 1699 hatten die Habsburger praktisch ganz Ungarn einschließlich Siebenbürgens, aber mit Ausnahme des Banats, von den Osmanen erobert. Bereits 1687 hatte Leopold, nachdem ihm die ungarischen Stände die Krone zuerkannt hatten, Ungarn zur Erbmonarchie im habsburgischen Mannesstamm erklärt.

Den Erfolgen im Osten standen zunächst Misserfolge im Westen gegenüber: Sowohl im Holländischen (1672-1679) wie auch im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) agierte Leopold glücklos.

Im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1713/14) mussten die österreichischen Habsburger zwar am Ende auf ihre Ansprüche auf die spanische Krone verzichten, erhielten aber aus dem Erbe der spanischen Habsburger die reichen Spanischen bzw. nun Österreichischen Niederlande sowie in Italien u. a. Mailand, Sardinien und Neapel. 1720 tauschte Karl VI. Sardinien gegen Sizilien ein. Ein weiterer, von Prinz Eugen geführter Türkenkrieg (1714-1716) brachte den Habsburgern schließlich das Banat, die Kleine Walachei und den Norden Bosniens und Serbiens ein; Österreich stand auf dem Höhepunkt seiner territorialen Ausdehnung.

Im Rahmen des Polnischen Erbfolgekrieges (1733-1735) verlor Karl allerdings Sizilien und Neapel wieder, erhielt dafür Parma und Piacenza, und nach einem unglücklichen weiteren Türkenkrieg musste er 1739 auch die Kleine Walachei und Nordbosnien und -serbien wieder abgeben.

1713 hatte Karl VI. in der Pragmatischen Sanktion die Untrennbarkeit der habsburgischen Erblande und für den Fall des Aussterbens der männlichen Linie der Habsburger die weibliche Erbfolge festgeschrieben. Ungarn stimmte diesem Gesetz erst 1723 zu, nachdem Karl die ungarische Verfassung anerkannt hatte und so im Grunde die ungarische Eigenstaatlichkeit bestätigt hatte. Die Mehrheit der europäischen Monarchen akzeptierte die Pragmatische Sanktion ebenfalls; aber als Karl 1740 starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, verwarfen sie ihre einmal gegebene Zustimmung zu der weiblichen Erbfolge in den habsburgischen Ländern. © "österreich" geschrieben von Emmanuel Buchot und Encarta

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