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Polnische Industrieproduktionen


Schwerindustrie in Oberschlesien
Schwerindustrie in Oberschlesien

Etwa 2 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Bergbauindustrie. Der wichtigste Bereich ist der Steinkohlenbergbau; Polen besitzt die größten Kohlevorkommen Europas. Die Kohleproduktion ist von 266 Millionen Tonnen jährlich gegen Ende der achtziger Jahre mittlerweile auf etwa 161 Millionen Tonnen (2003) gefallen. Polen ist außerdem einer der führenden Schwefelproduzenten (2,9 Millionen Tonnen). Daneben werden nennenswerte Mengen an Braunkohle, Kupfer, Blei, Zink, Magnesit (Bitterspat) und Steinsalz abgebaut. Die Förderung an Rohöl betrug in den frühen neunziger Jahren 1,3 Millionen Barrel, außerdem wurden 5,63 Milliarden Kubikmeter Erdgas gewonnen (2003).

Vor dem 2. Weltkrieg war die Basis der polnischen Industrie durch folgende Bereiche geprägt: Textilien, Eisen und Stahl, Chemie, Nahrungsmittel und Maschinenbau. In der Nachkriegszeit wurden diese Zweige ausgebaut, daneben wurde aber auch Gewicht auf neue Produkte gelegt, wie Petrochemikalien, Werkzeugmaschinen, elektronische Geräte, Schiffe, Kunstdünger und Kupfer. Die Industrie ist in den alten Zentren von Oberschlesien und Warschau, Łódź und Krakau konzentriert, obwohl es durchaus Bemühungen gab, auch in kleineren Städten und ländlichen Gegenden Industriebetriebe anzusiedeln.

Die Gesamtmenge an elektrischer Energie, die in Polen gewonnen wird, betrug 2003 141,2 Milliarden Kilowattstunden (Wasserkraftwerke 1,2 Prozent, Wärmekraftwerke 98,1 Prozent). Es gibt keine Atomkraftwerke. Der Stromverbrauch pro Einwohner liegt bei 3 142 Kilowattstunden (2003).

Währungseinheit in Polen ist der Złoty (Zł), der in 100 Groszy unterteilt ist. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems wurde der Złoty im Inland zu seinem wahren Wert gehandelt. Zum 1. Januar 1995 wurden in Polen neue Banknoten und Münzen eingeführt.

Der neue Złoty wurde im Verhältnis 1:10 000 umgetauscht. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum freien Markt war die freie Konvertierbarkeit des neuen Złoty im Mai 1995; die Währung behielt dabei etwa ihren Wert. Die Polnische Nationalbank, gegründet 1945, ist auch die Landeszentralbank Polens.

Die wichtigsten Importgüter sind Maschinen und Geräte, Erdölderivate, elektrische Energie, Chemikalien, Konsumgüter und landwirtschaftliche Produkte. Hauptexporte sind Maschinen und Geräte, Rohmetalle, Chemikalien, Stoffe und Kleidung sowie Lebensmittel. Die Handelsbilanz ist negativ. Während der Zeit der kommunistischen Herrschaft wurde der Außenhandel im Wesentlichen mit den anderen Staaten des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) abgewickelt; die wichtigsten Handelspartner waren die UdSSR, die DDR und die Tschechoslowakei. Die wichtigsten Handelspartner heute sind die EU-Staaten, insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, die Niederlande, Italien und Großbritannien, sowie Russland. Mit zahlreichen Gläubigerländern hat Polen einen Schuldenerlass oder ein Stundungsabkommen erreicht.

Die Gesamtlänge des Straßennetzes beträgt 423 997 Kilometer (2003), von denen 70 Prozent befestigt sind. Das polnische Schienennetz hat eine Länge von 19 599 Kilometern (2005), über ein Drittel davon ist elektrifiziert. In Polen gibt es etwa 4 000 Kilometer Binnenwasserstraßen; sie müssen allerdings modernisiert werden, bevor sie sich kommerziell betreiben lassen. Die wichtigsten schiffbaren Flüsse sind Weichsel, Oder, Bug, Warthe, Narew und Netze; die Flusssysteme sind durch etwa 1 200 Kilometer Kanäle miteinander verbunden. Die wichtigsten Binnenhäfen sind Gleiwitz, Breslau und Warschau. Nahezu der gesamte Seehandel wird über die drei großen Seehäfen Danzig, Stettin und Gdingen abgewickelt. Die staatliche Fluglinie Polskie Linie Lotnicze (LOT) verkehrt im In- und Ausland; Polen wird auch von ausländischen Fluglinien angeflogen. Das Drehkreuz des polnischen Luftverkehrs ist Warschau. Daneben gibt es elf weitere Flughäfen für den Inlandsflugverkehr.

In den siebziger Jahren erlebte Polen einen raschen Anstieg der Zahl ausländischer Touristen; zwischen 1977 und 1979 besuchten jährlich neun bis elf Millionen Ausländer das Land. Die politischen Unruhen ließen diesen Boom zurückgehen und zu Beginn der achtziger Jahre gab es nicht mehr als zwei Millionen ausländische Touristen pro Jahr; erst in jüngerer Zeit erholte sich der Fremdenverkehr wieder. Der größte Teil der Besucher stammte aus den anderen Ostblockstaaten; die meisten westlichen Besucher waren Deutsche. Die Zahl der ausländischen Besucher lag 1999 bei nahezu 18 Millionen. Die Hauptreiseziele sind die Strandbäder entlang der Ostsee, die Seenplatte, das Bergland der Karpaten und Sudeten und die zahlreichen historischen Stätten und kulturellen Einrichtungen des Landes. Einem Ausbau der Bäder an der Ostsee steht die hohe Umweltverschmutzung entgegen. Die polnische Entwicklungsbehörde will die touristische Infrastruktur rasch ausbauen; landesweit sind an über 300 Orten neue Luxushotels und weitere Verbesserungen vorgesehen. "Polen" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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