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Ungarn im 14. Jahrhundert


Friedrich III
Friedrich III

Durch den Tod König Andreas III. 1301 starb die Linie der Árpáden-Könige aus. In der Folgezeit bestiegen fremde Herrscher den ungarischen Thron. 1308 wurde Karl Robert von Anjou als Karl I. König von Ungarn und führt dadurch das Haus Anjou in die ungarische Thronfolge ein. Während seiner Herrschaft, die 1342 endete, schränkte Karl die Rechte der regionalen Fürsten ein und stärkte die Macht des Königs. Er trug allgemein zur Festigung des Reiches bei und verleibte ihm auch neue Gebiete ein (Teile Bosniens und Serbiens). Durch die Heirat Elisabeths, der Schwester von König Kasimir III. von Polen, sicherte er seinem Sohn Ludwig I. die polnische Krone.

Die Herrschaft Ludwigs dauerte bis zum Jahr 1382. Durch den Erwerb der polnischen Königskrone und durch erfolgreiche Eroberungszüge gegen Venedig entwickelte sich Ungarn zu einem der größten Reiche Europas.

Ludwig führte zahlreiche Verwaltungsreformen durch, schränkte die Macht der Feudalbarone noch weiter ein und förderte die Wirtschaft durch Ausbau der Handelsbeziehungen und Durchführung einer Münzreform. Gegen Ende seiner Herrschaft wuchs die Macht des Osmanischen Reiches, und die Osmanen drangen kontinuierlich in Richtung Norden auf die Balkanhalbinsel vor. 1387 wurde Sigismund zum König gekrönt. Er organisierte einen Feldzug gegen die Osmanen, erlitt 1396 jedoch eine schwere Niederlage, der weitere (gegen die Venezier und gegen die Hussiten) folgten. Während der zweijährigen Herrschaft von Sigismunds habsburgischem Schwiegersohn und Thronfolger Albert wurde Ungarn erneut von den Osmanen bedroht.

Nach Alberts Tod entbrannte 1439 ein erbitterter Streit um die Thronfolge. Der Reichsverweser János Hunyadi konnte die Osmanen mehrmals besiegen und beendete auch die osmanische Belagerung Belgrads im Jahr 1456.

Hunyadis Sohn Matthias Corvinus wurde 1458 gegen den großen Widerstand Friedrichs III. zum König gewählt. Der neue Monarch führte verschiedene Verwaltungsreformen durch, stellte ein stehendes Heer auf und förderte die Entwicklung des Handels und der Kultur des Landes. Da Matthias auch ein hervorragender militärischer Befehlshaber war, übernahm er in den achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts von den Habsburgern die Kontrolle über Österreich und verlegte seinen Hof nach Wien. Dieser und weitere Gebietsgewinne, einschließlich Mährens, Schlesiens und der Lausitz, machten Ungarn für kurze Zeit zum mächtigsten Königreich Mitteleuropas. Nach Matthias’ Tod 1490 wuchs die Macht der Feudalfürsten erneut. © "Ungarn" geschrieben von Emmanuel Buchot und Encarta

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