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Marokko im Mittelalter


Almoraviden palast
Almoraviden palast

In ihren groß angelegten Feldzügen zur Verbreitung des Islam stießen arabische Eroberer im 7. Jahrhundert von Ägypten her nach Westen (arabisch Maghreb für „Sonnenuntergang”) vor und erreichten 682 den Atlantik. Von dort aus drangen sie ins Landesinnere ein und bekehrten die Berber gegen teils erhebliche Widerstände. Bis 711 gelang es den Arabern, den gesamten Maghreb zu unterwerfen und ihn in das sunnitische Kalifat der Omaijaden zu integrieren. Arabisch-berberische Muslime, die nun als Mauren bezeichnet wurden, setzten von dort aus auf die Iberische Halbinsel über und machten sie sich innerhalb weniger Jahre untertan.

Da die arabischen Machthaber den islamisierten Einheimischen eine Machtbeteiligung verweigerten, kam es 739 zum Aufstand der Berber. Ihr Führer Maysara al-Matghari vereinigte die Stämme der Miknasa, Bargawata und Magrawa und errichtete ein schiitisches Gegenkalifat, das nach seiner Ermordung in eine Reihe von Fürstentümern zerfiel.

Als Begründer der Eigenstaatlichkeit Marokkos gilt der schiitische Imam Idris, ein Abkömmling von Ali ibn Abi Talib, dem Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed. Wegen Beteiligung an einer fehlgeschlagenen Revolte gegen die Abbasiden auf der Flucht, scharte er missionierte Berber um sich, die ihn als Herrscher anerkannten. Damit begründete er die Dynastie der Idrisiden, die von Fès aus das Umland eroberten und 788 das erste eigenständige Reich im Maghreb errichteten, das bis 985 Bestand hatte.

Es folgten andere arabische und berberische Dynastien, von denen vor allem die Almoraviden (1062-1147) und die Almohaden (1147-1258) erwähnenswert sind. Unter den Almohaden entwickelte sich Marokko zum Zentrum eines Großreiches, zu dem die heutigen Staaten Algerien, Tunesien, Libyen sowie große Teile von Spanien und Portugal zählten. Die Grundlagen, die sie legten, verhinderten später, dass Marokko anders als viele seiner Anrainer unmittelbar Teil des Osmanischen Reiches wurde. Unter Fremdherrschaft gerieten dagegen weite Teile der marokkanischen Küste und des angrenzenden Binnenlandes, wo die Portugiesen nach der Eroberung von Ceuta (1415) und Tanger (1471) der Reihe nach die Häfen Asilah, Anfa (heute Casablanca), Azzemour, Asfi (heute Safi) und Mazagan (heute El Jadida) besetzten oder Städte wie Santa Cruz (heute Agadir) gründeten. "Marokko" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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