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Die kambodschanische Wirtschaft


Wirtschaft Kambodschas
Wirtschaft Kambodschas

Wichtige Stützen der Wirtschaft Kambodschas sind neben dem Dienstleistungssektor und dem moderat zunehmenden Tourismus in erster Linie die Landwirtschaft. 60 Prozent der Erwerbstätigen Kambodschas sind im Agrarsektor beschäftigt. Vor dem Beginn des Krieges und der Bürgerkriegsunruhen während der siebziger und achtziger Jahre war Kambodscha weitgehend autark (unabhängig) in Bezug auf Nahrungsmittel. Trotz geringer Erträge auf kleinen Flächen und des Anbaus von nur einer einzigen Ackerfrucht pro Jahr wurden beachtliche Mengen Reis exportiert. 1974 musste dagegen Reis eingeführt werden. Die Produktion von Kautschuk, des bis dahin zweitwichtigsten Agrarprodukts, ging ebenfalls zurück. 1975 verstaatlichten die Roten Khmer, welche die neue Regierung bildeten, sämtliche Produktionsmittel und die Landwirtschaft.

Die Agrarproduktion verzeichnete einen leichten Anstieg, bis der Krieg 1978 und 1979 die Ernte und das Anpflanzen von Reis verhinderte, worauf eine große Hungersnot folgte. Die Folgen des Krieges waren ebenso schwerwiegend für die kleine verarbeitende Industrie; auch wurden viele Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen zerstört. Mitte der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts begannen sowohl die Landwirtschaft als auch die Verarbeitungsindustrie, sich von den Kriegsjahren zu erholen. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts trugen die politische Stabilisierung auf der einen Seite und marktwirtschaftliche Reformen sowie die Öffnung des Marktes für ausländische Investoren auf der anderen Seite erste Früchte. 1999 konnte Kambodscha sogar einen wirtschaftlichen Aufschwung verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 7 258 Millionen US-Dollar (2006).

Reis ist die wichtigste Feldfrucht der kambodschanischen Landwirtschaft, er wird auf 70 Prozent der Anbauflächen kultiviert. Kautschuk, das andere bedeutende Agrarprodukt des Landes, wird vor allem auf den Hochplateaus im Osten des Landes gewonnen. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind z. B. Mais, Maniok, Sojabohnen, Sesam, Rohrzucker, Palmzucker und Pfeffer. Mangos, Bananen und Ananas werden für den Eigenbedarf angebaut.

Die wirtschaftlich wertvollen Waldbestände Kambodschas (mit Mahagoni, Ebenholz, Teak) wurden zu erheblichen Teilen rücksichtslos ausgebeutet. 1995 verhängte die Regierung zwar ein Exportverbot für Holz, aber der illegale Holzhandel trägt weiterhin zur Zerstörung der Wälder bei. Der Fischfang ist ebenfalls ein wichtiger Wirtschaftszweig und dient der unmittelbaren Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung. Der Tonle Sap ist eines der bedeutendsten Fanggebiete für Süßwasserfische in Südostasien. Zu den in erster Linie gefangenen Fischarten gehören Karpfen und Barsche. "Kambodscha" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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