Geschichte Finnlands : Winterkrieg und Fortsetzungskrieg
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Fotografien Finnland |
Trotz des Nichtangriffspaktes löste die Sowjetunion am 30. November 1939, in der Anfangsphase des 2. Weltkrieges, den Finnisch-Sowjetischen Winterkrieg aus. Vorausgegangen war die ultimative Forderung der Sowjetunion an Finnland, strategisch wichtige Gebiete nördlich von Leningrad im Austausch gegen karelisches Territorium an die UdSSR abzutreten. |
Finnland war der Forderung nicht nachgekommen. Nach überraschenden Anfangserfolgen der Finnen unter General von Mannerheim gegen die sowjetische Übermacht gewannen die sowjetischen Truppen mit gewaltigem Materialeinsatz rasch die Oberhand; im Frieden von Moskau vom 12. März 1940 musste Finnland u. a. die Karelische Landenge (das Land zwischen dem Finnischen Meerbusen und dem Ladogasee) mit Wyborg sowie das Nordufer des Ladogasees an die Sowjetunion abtreten und Hanko am nördlichen Ausgang des Finnischen Meerbusens als Militärstützpunkt an die Sowjetunion verpachten. Im Herbst 1940 landeten deutsche Truppen in Finnland. Ab Juni 1941 beteiligte sich Finnland am deutschen Angriffskrieg gegen die Sowjetunion, jedoch nur so lange, bis es die 1940 an die Sowjetunion verlorenen Gebiete wieder besetzt hatte; in der Folge verharrte Finnland in der Defensive. |
Im Zuge des Zusammenbruchs der deutschen Ostfront erlitt auch Finnland im Juni 1944 eine schwere Niederlage gegen die Sowjetunion; am 19. September 1944 schloss Finnland einen Waffenstillstand mit der UdSSR, der endgültige Friedensschluss erfolgte am 10. Februar 1947 in Paris. Finnland musste erneut auf die schon 1940 an die Sowjetunion abgetretenen Gebiete verzichten, außerdem auf seinen Zugang zur Barentssee, und anstelle von Hanko musste es Porkkala, ebenfalls im Finnischen Meerbusen, für 50 Jahre an die Sowjetunion verpachten. Die Reparationszahlungen wurden auf 300 Millionen US-Dollar festgesetzt. Finnland," Microsoft® Encarta - Emmanuel Buchot |
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Skitruppen im Finnisch-Sowjetischen Winterkrieg |
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