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Griechenland im 5. Jahrhundert v. Chr


Athen
Athen

500 v. Chr. erhoben sich die griechischen Städte in Ionien (Kleinasien) gegen die persische Herrschaft, der sie seit 546 v. Chr. unterworfen waren, und wurden dabei seitens des griechischen Mutterlandes von Athen und Eretria, einer Stadt auf der Insel Euböa, unterstützt. Dieser Ionische Aufstand führte zu langjährigen Auseinandersetzungen mit dem Persischen Reich, den Perserkriegen. Der persische Großkönig Dareios I. schlug den Aufstand 494 v. Chr. nieder, errichtete erneut seine Herrschaft über Ionien und erzwang von den meisten griechischen Stadtstaaten Unterwerfungserklärungen. Die Weigerung von Sparta und Athen beantwortete er 490 v. Chr. mit der Zerstörung Eretrias durch seine Flotte und einem Feldzug des persischen Heeres gegen Athen. In der Ebene von Marathon scheiterte er mit seiner dreimal stärkeren Streitkraft gegen die Armee Athens unter Führung von Miltiades. rxes I., der seinem Vater Dareios 486 v. Chr. auf dem Thron folgte, stellte daraufhin eine der größten Armeen der Antike auf. 481 v. Chr. setzten die Perser auf einer Schiffsbrücke über den Hellespont (Dardanellen). Bei den Thermopylen, einem engen Pass, der Thessalien mit Mittelgriechenland verband, stellte sich 480 v. Chr. der spartanische König Leonidas I. den weit überlegenen Persern entgegen und wurde erst durch Verrat bezwungen.

Anschließend nahmen die Perser Athen ein und brannten die von ihren Bewohnern verlassene Stadt nieder. In der Seeschlacht von Salamis 480 v. Chr. erzwang die Athener Flotte, die aus kleinen wendigen Trieren bestand und von Themistokles geführt wurde, mit ihrem Sieg über die zahlenmäßig überlegene, aber schwerfällige persische Flotte die Wende. 479 v. Chr. wurde der restliche Teil der persischen Streitmacht bei Platää geschlagen. Die Perser gaben daraufhin ihre Eroberungspläne für Griechenland auf. Mit dem Sieg über die Perser stieg Athen zur dominierenden Seemacht auf.

Die folgenden Jahrzehnte sahen Athen auf dem Höhepunkt seiner politischen und kulturellen Entwicklung. Aufgrund seiner führenden Rolle in den Perserkriegen und der Überlegenheit seiner Flotte überflügelte es den Rivalen Sparta, der bis dahin mit seiner Landarmee die größte Militärmacht in Griechenland darstellte. 477 v. Chr. schlossen sich 200 griechische Städte unter der Führung Athens zum Attischen Seebund zusammen, dem Sparta jedoch fernblieb. Unmittelbares Ziel des Attischen Bundes war die Vertreibung der Perser aus Ionien, was unter dem Athener Heerführer Kimon bis 465 v. Chr. auch gelang. Schon bald waren die Mitglieder des Attischen Bundes nicht mehr Verbündete Athens, sondern abhängige Staaten; Athen forderte von ihnen regelmäßigen Tribut. Als sich Naxos 469 v. Chr. aus dem Bund lösen wollte, wurde es militärisch niedergeworfen. Auch in der Folgezeit wurden Abtrünnige mit Gewalt am Verlassen des Bundes gehindert.

462 v. Chr. leitete Ephialtes weit reichende Reformen der Athener Verfassung ein, indem er die Befugnisse des Areopag, des obersten Gerichts, bedeutend einschränkte und sie dem Rat der 500 und der Volksversammlung übertrug. Im selben Jahr wies Sparta die Athener Unterstützung zur Niederschlagung des Helotenaufstandes brüsk zurück, da es die Ausbreitung demokratischer Grundsätze in seinem Herrschaftsgebiet befürchtete. Dies führte zu einem offenen Konflikt zwischen den beiden Städten.

Nach der Ermordung von Ephialtes übernahm 461 v. Chr. Perikles die Führung Athens. In der Folge häufig in das Amt des Strategen (443 bis 429 v. Chr. durchgehend) gewählt, trieb er die demokratischen Reformen weiter voran. Bereits 461 v. Chr. setzte er die Besoldung öffentlicher Ämter durch, um auch den Unvermögenden den Zugang zu Regierung, Verwaltung und Justiz zu ermöglichen. 458 v. Chr. gewährte er der dritten Klasse, den Zeugiten, Zugang zur höchsten Machtinstitution, dem Archontat. 451 v. Chr. erließ er ein Bürgergesetz, nach dem nur Vollbürger sein konnte, wer zu beiden Elternteilen Athener Abstammung war. Während seiner Regierungszeit erfolgte der Bau des Parthenons, der Propyläen und anderer Bauwerke auf der Akropolis. Das griechische Theater erreichte mit den Tragödiendichtern Aischylos, Sophokles und Euripides seine Blütezeit. Herodot und Thukydides verfassten die ersten historiographischen Werke. In das Zeitalter des Perikles fällt auch das Wirken der Philosophen Anaxagoras, der Perikles’ Lehrer war, und Sokrates.

Perikles setzte den Krieg gegen die Perser fort. Allerdings endete das Unternehmen zur Unterstützung des Abfalls Ägyptens (damals eine persische Satrapie) vom Perserreich in den Jahren 460 bis 454 v. Chr. mit einer Niederlage. Die Athener Flotte konnte die Perser erst 450 v. Chr. bei Salamis auf Zypern entscheidend schlagen.

Der Athener Unterhändler Kallias vermittelte 449 v. Chr. einen Friedensvertrag mit dem Persischen Reich, den so genannten Kalliasfrieden, in dem sich die Perser verpflichteten, keine Kriegsschiffe mehr in die Ägäis zu entsenden und den ionischen Stadtstaaten an der kleinasiatischen Küste die Autonomie zu belassen. Den Konflikt mit Sparta konnte Perikles 446 durch den Abschluss eines auf 30 Jahre angelegten Friedensvertrages vorübergehend beilegen. Athen räumte Sparta die vollständige Hegemonie über die Peloponnes ein. Athen selbst konzentrierte sich auf den Ausbau seines Einflusses in Sizilien, Thrakien und Makedonien.

Der Friedensschluss von 446 v. Chr. hatte den beiden Rivalen Athen und Sparta nur eine Atempause verschafft. Der Peloponnesische Krieg (431 bis 404 v. Chr.), in dem sich der Attische Seebund unter Führung Athens und der Peloponnesische Bund unter Sparta als Machtblöcke gegenüberstanden, entwickelte sich zu einer langwierigen innergriechischen Auseinandersetzung, in die sich die ganze griechische Staatenwelt verwickelte. Sparta unter Lysander eroberte 405 v. Chr. durch eine List die Athener Flotte und belagerte anschließend Athen, das 404 v. Chr. kapitulierte. Die Friedensbedingungen brachten das Ende der Vorherrschaft Athens: Es durfte keine große Kriegsflotte mehr unterhalten und musste Sparta Heerfolge leisten. Zur Regierung Athens setzte Sparta die Oligarchie der Dreißig Tyrannen ein. Der Attische Seebund wurde aufgelöst und die zuvor von Athen abhängigen Staaten Sparta untertänig. "Griechenland" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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