Verkehr und Energie in Deutschland
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Fotografien Deutschland |
Währungseinheit ist seit dem 1. Januar 2002 der Euro zu 100 Cents, der die Deutsche Mark (DM) zu 100 Pfennigen als alleiniges Zahlungsmittel ablöste. Noten- und Zentralbank der Bundesrepublik ist die Deutsche Bundesbank, ein von der Regierung unabhängiges Institut mit Sitz in Frankfurt am Main. Die größten der zahlreichen privaten Banken Deutschlands sind Aktiengesellschaften, so z. B. die Deutsche Bank, die Dresdner Bank und die Commerzbank. Daneben gibt es viele Sparkassen und kleinere private Kreditinstitute. Die Europäische Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main löste im Juni 1998 ihren Vorläufer, das Europäische Währungsinstitut (EWI), ab. Die EZB bildet zusammen mit den nationalen Zentralbanken – für die Bundesrepublik die Deutsche Bundesbank – das Europäische System der Zentralbanken (ESZB). Die Hauptaufgabe dieser Institution besteht darin, die Preisstabilität in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion zu gewährleisten. |
Deutschland ist eines der führenden Exportländer. Seit den fünfziger Jahren übertrifft der Erlös aus Warenexporten die Ausgaben für Importe in der Regel weit. Die wichtigsten deutschen Exportartikel sind Maschinen, Automobile, chemische Erzeugnisse, Eisen, Stahl, Textilien und Kleider. Importiert werden vor allem Rohöl und Erdölprodukte, Maschinenteile, Nahrungsmittel, chemische Erzeugnisse und Zwischenprodukte, Kleider und Fahrzeuge. Deutschland ist ein wichtiger Handelspartner der Länder der Europäischen Union sowie der Europäischen Freihandelsassoziation (European Free Trade Association, EFTA), der Vereinigten Staaten, der Schweiz, der mittel-und osteuropäischen Staaten und des asiatischen Raumes – hier vor allem Japan. |
Deutschland besitzt ein hoch entwickeltes Verkehrssystem mit einem außergewöhnlich dichten Netz von Straßen und insbesondere Autobahnen. Das gesamte Straßennetz umfasst 231 581 Kilometer (2003). Im Jahr 2004 waren in Deutschland etwa 45,4 Millionen Personenkraftwagen zugelassen. Das Schienennetz der 1994 aus der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn hervorgegangenen privatrechtlichen Deutschen Bahn AG hat eine Gesamtlänge von etwa 34 228 Kilometern (2005). Neben dem Personenverkehr kommt dem Gütertransport traditionell eine wichtige Rolle zu. |
Angesichts des dichten Straßennetzes werden jedoch tendenziell immer mehr Güter mit Lastwagen transportiert. Verbundsysteme in Form von Container-Terminals oder der „Rollenden Landstraße” (einem Huckepack-Verfahren für Schwerlastwagen) versuchen dem entgegenzusteuern. Neuartige Hochgeschwindigkeitszüge wie der ICE verkürzen in Verbindung mit neuen (teils ökologisch umstrittenen) Trassenführungen die Fahrzeiten im Personenverkehr auf langen Strecken erheblich und treten so teilweise in Konkurrenz zum Flugzeug. |
Von nach wie vor großer Bedeutung für den internationalen Güterverkehr ist trotz der langen Transportzeiten die Schifffahrt. Die Heimathäfen der deutschen Handelsflotte sind Hamburg, Wilhelmshaven, Bremen, Nordenham und Emden für die Nordsee und Lübeck, Wismar, Rostock und Stralsund für die Ostsee. Der größte Seehafen ist Hamburg. Die größte Binnenwasserstraße bildet der Rhein. Weitere Binnenschifffahrtswege mit hohem Güterverkehr sind u. a. Mosel, Main und Elbe. An Kanälen sind beispielsweise der Nord-Ostsee-Kanal, der Mittellandkanal, der Dortmund-Ems-Kanal, der Elbe-Havel-Kanal und der Main-Donau-Kanal zu nennen. Der wichtigste und größte Binnenhafen ist Duisburg. Der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt ist der |
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Regenerative Energieerzeugung durch Windkraftwerke. Encarta |
größte Flughafen Deutschlands; daneben gibt es noch weitere Großflughäfen, so z. B. in München, Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Größte deutsche Fluggesellschaft ist die Deutsche Lufthansa AG, die zahlreiche Ziele im In- und Ausland anfliegt. |
62,5 Prozent des Gesamtbedarfs Deutschlands an elektrischem Strom deckten 2003 Wärmekraftwerke. Hier werden in erster Linie Erdöl und Erdgas verfeuert. 28,1 Prozent der gesamten elektrischen Energie erzeugen Kernkraftwerke (siehe Kernenergie). Im Süden tragen Wasserkraftwerke an den großen Flüssen mit 3,7 Prozent zur Stromversorgung bei. Deutschland fördert zwar auch selbst Erdöl und Erdgas, importiert aber den größten Teil seines Bedarfs an diesen Energieträgern. Deutschland ist weltweit führend bei der Stromgewinnung aus Windkraft, auch wenn die absolute Menge der durch Wind erzeugten Energie noch gering ist. Am 11. Juni 2001 unterzeichneten Vertreter der Bundesregierung und der Energiewirtschaft eine Vereinbarung zum allmählichen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland. Danach sollen die 19 in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke innerhalb von 20 Jahren schrittweise vom Netz genommen werden. Deutschland," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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