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Griechenland im 13. Jahrhundert.


Monemvasía
Monemvasía

Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzritter fielen die Ionischen Inseln und Kreta an Venedig. Auf der Peloponnes übte die Republik die Oberhoheit aus und belehnte lateinische Kreuzfahrer. Auch das Herzogtum Archipelagus (Inselreich) mit der Hauptstadt Naxos war von Venedig abhängig. Direkt oder indirekt beherrschte Venedig fast die gesamte griechische Inselwelt. Korfu musste die Republik allerdings 1212 an das griechische Despotat von Epirus, einen die byzantinisch-orthodoxe Tradition fortsetzenden Feudalstaat, abtreten. Auf dem übrigen griechischen Festland bildeten sich zahlreiche lateinische Feudalherrschaften unter französischen, lombardischen oder spanischen Adligen, die sich nach dem 4. Kreuzzug hier festgesetzt hatten. Diese feudalstaatliche Zersplitterung Griechenlands blieb auch nach der Rückeroberung Konstantinopels 1261 durch Kaiser Michael VIII. Palaiologos bestehen. Kurzfristig konnte im 14. Jahrhundert der serbische König Stephan IV. Dušan Epirus, Makedonien und Mittelgriechenland in sein Reich eingliedern; 1346 ließ er sich im makedonischen Skopje sogar zum „Zaren der Serben und der Griechen” krönen und erhob damit Anspruch auf den byzantinischen Thron. Sein Reich zerfiel jedoch nach seinem Tode ebenfalls in zahlreiche rivalisierende Herrschaften.

Von der Uneinigkeit zwischen den orthodoxen und den katholischen Feudalherren profitierten die Osmanen, die 1354 die Halbinsel Gallipoli an den Dardanellen und damit erstmals europäischen Boden eroberten. 1371 schlugen sie in der Schlacht an der Marica (griechisch: Evros) das christliche Heer unter dem serbischen König Vukašin und dem Despoten Uglješa. In der Folge wurde Makedonien osmanisch, bald darauf auch Thessalien. Die Herrschaftsausdehnung der osmanischen Sultane erfolgte langsam.

Die Osmanen gingen häufig mit den lokalen Feudalherren Bündnisse ein, übten die Oberherrschaft aus oder forderten Tribute. Erst später erfolgte die Inkorporierung in das neue Weltreich. 1453 eroberte Sultan Mehmed II. Konstantinopel und zerschlug damit nach mehr als 1 000 Jahren Bestehen das Byzantinische Reich. "Griechenland" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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