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Liu Xin


Frühe chinesische Schrift
Frühe chinesische Schrift

In dieser Phase des Verfalls der kaiserlichen Autorität gelang es der Familie Wang, die mit dem Herrschergeschlecht verwandt war, die Macht an sich zu reißen. Wang Mang, der 9 n. Chr. den Kaiserthron bestieg, brachte ein umfangreiches und tief greifendes Reformwerk in Gang. Alles Land sollte in Staatsbesitz übergehen und an die Bauern verteilt werden, deren Wirtschaft staatlich kontrolliert werden sollte, um die private Wucherei einzuschränken. Besitz von und Handel mit Sklaven sollten eingedämmt werden. Doch der Widerstand der Großgrundbesitzer und eines großen Teils der Beamtenschaft ließen das Projekt schnell scheitern.

Der wirtschaftliche Niedergang führte zu Bauernaufständen, die sich unter der Führung der „Roten Augenbrauen”, einer vom Taoismus inspirierten Gruppe, bald über das gesamte Reich ausbreiteten. Im Jahr 23 wurde Wang Mang von den „Roten Augenbrauen” getötet.

Liu Xin, der aus einer der alten Familien der Oberschicht stammte und der ein bedeutender militärischer Führer der rebellierenden Bauern geworden war, ernannte sich 25 n. Chr. selbst zum Kaiser Guangwudi (25-57) und begründete die Han-Dynastie neu.

Außenpolitisch versuchten die Östlichen Han, die seit dem Niedergang der Westlichen Han verloren gegangenen Positionen zurückzugewinnen. Insbesondere gegen die Hiung-nu, die sich in eine nördliche und eine südliche Gruppe gespalten hatten, war man militärisch erfolgreich. Die südliche Gruppe wurde zum großen Teil im Norden Chinas angesiedelt, wo sie fortan innerhalb der Reichsgrenzen lebte. Die nördliche Gruppe konnte man zwar nicht unterwerfen, doch blieb die Bedrohung durch sie relativ gering.

Die Herrschaft der Han über Zentralasien war bis zum Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. in vollem Umfang wieder hergestellt, und bald gab es Vorstöße über den alten Machtbereich hinaus bis an das Kaspische Meer. Schwäche und Ineffizienz der Staatsverwaltung blieben weiterhin ein dominierendes Problem; familiäre Intrigen um Macht und Einfluss angesichts minderjähriger Thronfolger (nur die ersten drei Kaiser der Östlichen Han traten ihr Amt volljährig an) schwächten nach wie vor die staatliche Autorität.

Als neuer Faktor im Machtkampf am kaiserlichen Hofe traten im 2. Jahrhundert zunehmend die Eunuchen, die durch ihre zentralen Funktionen in der Bürokratie politischen Einfluss gewonnen hatten, hervor. Ihre Versuche, die Herrschaft im Staat zu usurpieren, schuf bürgerkriegsähnliche Konflikte. Truppen der Provinzmachthaber beendeten 189 die Herrschaft der Eunuchen am Hofe, indem sie die Hauptstadt Luoyang eroberten und alle etwa 2 000 Eunuchen töteten.

Verstärkte Machtansprüche der Grundbesitzerklasse ließen alte innenpolitische Konflikte wieder aufbrechen. In Ostchina setzte sich die taoistisch orientierte Gruppe Tai-ping tao („Straße des großen Friedens”), deren Anhänger gelbe Turbane trugen, an die Spitze eines breiten Bauernaufstandes, der schließlich 215 grausam unterdrückt wurde.

Der Zerfall der Macht der Han-Dynastie war unaufhaltsam. Die wirklichen Machthaber waren die Kriegsherren, die in den Provinzen herrschten und die sich bald gegenseitig bekämpften. Nominell bestand die Dynastie noch bis 220. Während der Ära Späteren Han-Dynastie hielt der Buddhismus von Indien aus Einzug in China.

Im Machtvakuum des Zentralstaates entstanden die „Drei Reiche” Shu-han (221-263) im Westen, Wei (220-265) im Süden und Wu (222-280) im Norden. Die gesellschaftlichen Konfliktkonstellationen, wie sie das geeinte Reich geprägt hatten, blieben jedoch erhalten. Neben den inneren Auseinandersetzungen bestimmten nun zusätzlich erbitterte Kriege zwischen den Drei Reichen das Bild der Zeit. Vorübergehend gelang es der Tsin-Dynastie, die Einheit militärisch zu erzwingen (265). Zu Beginn des 4. Jahrhunderts, als die Hiung-nu die Hauptstädte des Nordens, Luoyang (311) und Ch’ang-an (heute Xian, 316) eroberten, war die Reichseinheit erneut zerstört und ein Nord- und ein Südreich entstanden (316).

Während sich in dieser Phase im Süden chinesische Dynastien behaupteten, geriet der Norden weiter unter den Druck großer Invasionen innerasiatischer Nomadenvölker, u. a. der Toba, die schließlich in der „Zeit der 16 Reiche” eigene Herrschaften etablierten. Den Weg hierzu hatten nicht zuletzt die innerchinesischen Kriegsparteien selbst geebnet, indem sie die benachbarten nichtchinesischen Völker in ihren Machtkampf einbezogen und bei ihnen Söldner angeworben hatten. Diese setzten sich schließlich sozusagen als Vorhut ihrer Stämme in den fruchtbaren Weideländern der Nordchinesischen Ebene fest. Große Teile der Einwanderer assimilierten sich in den nachfolgenden Generationen an die Sitten und Gebräuche der Chinesen. "China" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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