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Schweden im 17. Jahrhundert


Gustav II. Adolf
Gustav II. Adolf

Im 16. Jahrhundert begann in Schweden eine Periode der Expansion. Das Gebiet um Reval (Estland) unterstellte sich 1561 freiwillig dem Protektorat Schwedens. Der Livländische Krieg von 1557 bis 1582 brachte Schweden ganz Estland einschließlich des Narva-Gebietes (Polen) ein. Das Königreich wurde zu einer Großmacht im Ostseeraum. Gustav II. Adolf, der 1611 den Thron bestieg, setzte die Expansionspolitik fort.

Zu Beginn seiner Herrschaft befand sich Schweden im Krieg mit Russland. Der Konflikt endete 1617 mit dem Frieden von Stolbowa, der Schweden Ostkarelien und Ingermanland einbrachte. Im Krieg mit Polen (1621-1629) fiel Livland an das Schwedische Königreich. 1630 griff Gustav auf Seiten der Protestanten in den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) ein. Als eine der Siegermächte wurde Schweden zur führenden Macht in Nordeuropa. Nach dem Tod des Königs (1632) leitete sein Kanzler Graf Axel Oxenstierna die Vormundschaftsregierung für die minderjährige Königstochter Christine und führte den politischen Kurs fort. 1644 bestieg Christine den Thron.

Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 erwarb Schweden große Teile von Pommern, Rügen, Wismar, die Herzogtümer Bremen und Verden sowie andere Gebiete Deutschlands. Der schwedische Monarch erhielt damit drei Stimmen in der Versammlung des Heiligen Römischen Reiches und festigte die Stellung Schwedens als stärkster Macht im Ostseeraum.

1654 dankte Königin Christine zugunsten ihres Vetters Karl X. Gustav ab. Karl, der die Politik der militärischen Aggression seiner Vorgänger fortsetzte und bis 1660 in Schweden herrschte, erklärte Polen den Krieg (1. Nordischer Krieg 1655-1660). Im Frieden von Oliva im April 1660 wurde der Anspruch Schwedens auf Livland und Estland formell bestätigt. 1658 marschierte Karl X. in Dänemark ein und eroberte die Provinzen in Südschweden, die Dänemark im 16. Jahrhundert behalten hatte.

Unter Karls Sohn und Nachfolger, Karl XI., verbündete sich Schweden mit König Ludwig XIV. von Frankreich und nahm so an den Französisch-Niederländischen Kriegen des späten 17. Jahrhunderts teil. 1675 erlitten die Schweden durch Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg, bei Fehrbellin eine schwere Niederlage. Zur gleichen Zeit rüttelte Karl an fundamentalen schwedischen Grundrechten. Er reorganisierte die schwedische Regierung, schränkte die Macht des Reichsrates und des Reichstages ein und ernannte sich selbst zum unumschränkten Monarchen. 1680 konfiszierte er alle großen Ländereien. "Schweden" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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