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Geschichte von Frankreich : Prähistorische Kulturen
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Archäologische Funde lassen auf menschliche Besiedlung im Gebiet des heutigen Frankreich seit etwa 100 000 Jahren schließen. Die ältesten nachweisbaren Kulturen lassen sich auf die jüngere Altsteinzeit (Jung-Paläolithikum) ab etwa 50 000 v. Chr. datieren. Aus dieser Zeit sind eine Reihe von Felszeichnungen erhalten; die berühmtesten dieser Höhlenmalereien sind in Lascaux in Südfrankreich zu finden.

Die Menschen der Mittelsteinzeit (Mesolithikum; circa 8000 bis 4000 v. Chr.) lebten wie schon ihre Vorfahren als Jäger und Sammler, hinterließen jedoch nur wenige Spuren. Die Jungsteinzeit (Neolithikum; etwa 4000 bis 2000 v. Chr.) ist gekennzeichnet vom Sesshaftwerden der Menschen und dem Vorherrschen von Megalithkulturen. In Frankreich sind zahlreiche Großsteinanlagen erhalten, darunter die Menhire bei Carnac in der Bretagne, die Stelen in Südfrankreich und die Dolmen im Tal der Loire, im Pariser Becken und in der Champagne.

In der Bronzezeit (circa 2000 bis 800 v. Chr.) und der Eisenzeit (etwa 8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.) entstanden höher entwickelte Kulturen.

Um 800 v. Chr. wurde die Technik der Eisenherstellung und -bearbeitung von Vertretern der keltischen Hallstattkultur aus dem Alpenraum nach Frankreich eingeführt. Um etwa 400 v. Chr. hatten sich die Kelten bzw. Gallier als die vorherrschende Bevölkerungsgruppe in Frankreich etabliert.

Zu ersten Kontakten mit den höheren Kulturen des östlichen Mittelmeerraumes kam es, als die Griechen im 7. Jahrhundert v. Chr. in das westliche Mittelmeer vordrangen, in Marseille eine Kolonie gründeten und über das Rhône-Tal mit dem Landesinneren Handel trieben. Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. breitete sich die durch fein gearbeiteten Schmuck, Waffen und Töpferwaren gekennzeichnete La-Tène-Kultur vom Osten des heutigen Frankreichs über weite Teile der keltischen Welt aus. "Frankreich" Microsoft® Encarta

Höhlenmalerei von Lascaux
Höhlenmalerei von Lascaux. Encarta
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