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Politik in den Philippinen
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Im Februar 1987 wurde durch eine Volksabstimmung eine neue Verfassung angenommen. Die Philippinen sind eine Präsidialrepublik, die in vielen Punkten nach dem Vorbild der USA aufgebaut ist.

Staatsoberhaupt und oberster Inhaber der Exekutivgewalt ist der Präsident, der direkt vom Volk für eine einmalige Amtszeit von sechs Jahren gewählt wird. Der Vizepräsident kann einmal wiedergewählt werden.

Nach der Verfassung der Philippinen besteht der Kongress (Zweikammerparlament) aus dem Senat, dessen 24 Mitglieder auf sechs Jahre gewählt werden, und dem Repräsentantenhaus, von dessen maximal 260 Mitgliedern 208 auf drei Jahre gewählt und maximal 52 vom Staatsoberhaupt ernannt werden. Die ersten allgemeinen Parlamentswahlen nach der neuen Verfassung wurden im Mai 1987 abgehalten.

Die höchste Gerichtsinstanz der Philippinen ist der Oberste Gerichtshof, bestehend aus einem Oberrichter und 14 Richtern, die vom Präsidenten ernannt werden. Zu den nachgeordneten Gerichten gehören Appellationsgerichtshöfe (Berufungsgerichte), Gerichte erster Instanz und Stadtgerichte.

Die Philippinen gliedern sich verwaltungsmäßig in 16 Regionen.

Wichtigste im Repräsentantenhaus vertretene Parteien sind People's Power Coalition (PPC), Laban ñg Masang Pilipino (LMP; Kampf für die philippinischen Massen), Bündnis aus Lakas-NUCD (Christdemokratische Partei) und United Muslim Democratic Party (UMDP), National People’s Coalition (NPC) und Liberal Party (LP).

Politische Frau in den Philippinen
Politische Frau in den Philippinen

Die Streitkräfte der Philippinen bestehen aus einem Heer mit einer Stärke von 66 000, einer Marine mit 24 000 und einer Luftwaffe mit 16 000 Soldaten (2004). Philippinen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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