Die österreichische Wirtschaft
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Fotografien Österreich |
Österreich verfügt über eine moderne Wirtschaftsstruktur. Das produzierende Gewerbe ist sehr vielseitig entwickelt, und der Dienstleistungssektor ist differenziert aufgebaut. Eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung nimmt der Tourismus ein. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 322 001 Millionen US-Dollar (2006). Hierzu trug der Dienstleistungssektor 67,4 Prozent, die Industrie 30,9 Prozent und die Landwirtschaft 1,7 Prozent bei. Rechnerisch ergibt sich damit ein BIP pro Einwohner von 38 884,80 US-Dollar. Rund 67 Prozent der Erwerbstätigen sind in der Dienstleistungsbranche beschäftigt, 28 Prozent in der Industrie und 6 Prozent in der Landwirtschaft. |
Von der Gesamtfläche des Landes eignen sich etwa 42 Prozent zur landwirtschaftlichen Nutzung. In den Alpen und im Alpenvorland sind vor allem Milchwirtschaft und Viehzucht verbreitet. Der Ackerbau beschränkt sich auf die flacheren Gebiete im Nordosten des Landes, auf Niederösterreich und das Burgenland. |
Wichtigste Anbauprodukte sind Mais, Gerste, Zuckerrüben, Weizen und Kartoffeln. Wein- und Obstbau werden in den klimatisch begünstigten Regionen betrieben. 46,1 Prozent der Gesamtfläche des Landes sind bewaldet (2005). Ein umfangreiches Programm zur Wiederaufforstung und Erhaltung des Waldes wird seit Beginn der fünfziger Jahre durchgeführt, um die Schäden, die während des 2. Weltkrieges und durch die übermäßige Abholzung entstanden waren, auszugleichen. Mehr als 80 Prozent des Waldes bestehen aus Nadelhölzern, davon hauptsächlich Fichten, die für die Papierindustrie und die Bauwirtschaft eine wichtige Rolle spielen. |
Für die forstliche Nutzung besonders ergiebige Wälder befinden sich in der Steiermark und in Kärnten. |
Österreich verfügt im Alpenraum über Blei-, Zink-, Wolfram- und Eisenerze. Der Magnesitbergbau liefert rund 7 Prozent der Weltproduktion. Auch der Salzbergbau hat an Bedeutung zugenommen. Weitere Bodenschätze sind beispielsweise Gips, Quarzsand, Graphit und Kaolin. Erdöl- und Erdgasvorkommen beschränken sich vor allem auf das Wiener Becken; in Oberösterreich und in der Steiermark gibt es Braunkohle. Der Umfang der Förderung ist bei den meisten mineralischen Rohstoffen rückläufig, da der Abbau in den meisten Fällen zunehmend an Rentabilität verliert. Österreich importiert daher einen Großteil der benötigten Rohstoffe. "Österreich," Microsoft® Encarta |
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