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Sui-Dynastie


Chinesische Mauer
Chinesische Mauer

Unter der Sui-Dynastie wurde China neu vereint. Begründet wurde die Dynastie von Yang Jian, einem Militärführer, dem es gelang, den ganzen Norden zu erobern und 581 den Thron von den nichtchinesischen nördlichen Zhou zu übernehmen. Während der folgenden acht Jahre eroberte er Südchina, einte als Kaiser Wendi (589-604) das Reich und errichtete bei Ch’ang-an (Xian) die neue Hauptstadt. Er und sein Nachfolger Yang (604-618) bauten das zentralisierte Verwaltungssystem der Han neu auf, führten zahlreiche Reformen durch (so etwa Prüfungen für Beamte), versuchten die Staatsfinanzen zu konsolidieren und sicherten die Grenzen durch die Errichtung von Militärkolonien und die Instandsetzung und Erweiterung der Chinesischen Mauer. Zugleich begannen sie mit dem Ausbau der Infrastruktur (z. B. Kaiserkanal zwischen Hangzhou und Peking). Obwohl der Konfuzianismus offizielle Religion war, wurden nun auch der Taoismus und der Buddhismus, der eine Blütezeit erlebte, bei der Formulierung einer neuen Reichsideologie berücksichtigt.

Außenpolitisch stellten die Sui die Kontrolle des Reiches über Nordvietnam und, bis zu einem gewissen Grade, über die zentralasiatischen Stämme im Norden und Westen wieder her. Durch den Aufbau einer Flotte, die nach Formosa (Taiwan), Vietnam und Sumatra geschickt wurde, machten sie China zur Seemacht. Ein langer und kostspieliger Feldzug in der südlichen Mandschurei und in Nordkorea endete jedoch mit einer Niederlage.

Der Autoritätsverlust des Kaisers, die militärischen und wirtschaftlichen Belastungen (Zwangsarbeit) lösten Aufstände aus, die 618 zum Sturz und zur Ermordung des Kaisers Yang führten.

Unter der Tang-Dynastie, die Ära Li Yuan (als Kaiser Gaozu) einleitete, konsolidierte sich die chinesische Zivilisation und expandierte wieder nach außen. Die Organe der kaiserlichen Regierung und der lokalen staatlichen Behörden wurden reorganisiert, die Zentralverwaltung mit einem differenzierten Kodex von administrativen und strafrechtlichen Vorschriften ausgestattet. Um ihn anwenden zu können, wurde das System der konfuzianischen Einstellungsprüfungen für Beamte, die umfassende Literaturkenntnisse nachweisen mussten, perfektioniert.

Die Hauptstadt der Tang, Ch’ang-an, war Zentrum der Kultur und der religiösen Toleranz. Obwohl der Konfuzianismus Staatsdoktrin blieb, durften viele Religionen, einschließlich des Christentums, praktiziert werden.

Kunst und Literatur, teilweise stark beeinflusst vom Buddhismus, erlebten eine glanzvolle Zeit. Zu großer kultureller Blüte kam es gegen Ende der Tang-Dynastie: Die Dichter Li Taibai, Du Fu und Bai Juyi sowie der Meister der Erzählung Han Yü betraten zu einer Zeit die Bühne, als der politische Abstieg bereits begonnen hatte.

Der Außenhandel mit Zentralasien und dem Westen wurde über die Karawanenstraßen abgewickelt, der Seehandel mit dem Mittleren Osten lief über den Hafen von Kanton. Der chinesische Einfluss reichte im Norden und Osten jetzt wieder bis Korea, die südliche Mandschurei und Nordvietnam. Im Westen schlossen die Tang Bündnisse mit den zentralasiatischen Stämmen, kontrollierten das Tarimbecken und konnten so ihren Machtbereich bis in das Gebiet des heutigen Afghanistan hinein ausdehnen.

Die ökonomische und militärische Stärke des Tang-Reiches fußte auf einem System der Landzuweisung an die erwachsene männliche Bevölkerung. Die damit verbundene Erhebung einer regelmäßigen steuerlichen Abgabe pro Kopf war die wichtigste staatliche Einnahmequelle, und der obligatorisch von den Landbesitzern periodisch zu leistende Militärdienst war die Grundlage der militärischen Stärke der Tang.

So perfektioniert das Herrschaftssystem der Tang auch war, so schuf es sich doch auch selbst die Probleme, an denen es zugrunde ging. Das Steuersystem und die Prinzipien der Landverteilung, die dem Bevölkerungszuwachs nicht Rechnung trugen, begünstigten soziale Konflikte und Landflucht und führten zu einer Schwächung der militärischen Einheiten. Die Grenzgebiete konnten nicht länger dauerhaft durch chinesische Armeen geschützt werden. So bediente man sich zur Verteidigung eines Systems von Stützpunkten sowie nichtchinesischer Einheiten, deren Befehlshaber nicht selten dazu neigten, Politik auf eigene Faust zu betreiben und eigene Königreiche zu etablieren. Von besonderer Tragweite erwies sich die Revolte des Militärführers An Lushan (755-757), die ebenfalls nur mit Hilfe nichtchinesischer Truppen niedergeschlagen werden konnte. Das System der Kommandanturen verbreitete sich auch in anderen Gebieten Chinas und unterlief u. a. die Anstrengungen der Zentralbehörden, durch die Wiedereinführung von staatlichen Monopolen die staatliche Finanznot einzudämmen, indem die regionalen Militärherren die Einnahmen für sich beanspruchten. Im 9. Jahrhundert scheint sich die direkte kaiserliche Machtausübung nur noch auf die Provinz Shaanxi beschränkt zu haben und zerfiel im Zuge eines Volksaufstandes vollends (875-884). Schon zuvor hatte eine Kampagne gegen den Buddhismus begonnen, in deren Verlauf mehr als 4 000 Klöster aufgelöst und zerstört wurden. "China" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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