Geschichte von Frankreich : Die Merowinger
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Fotografien Frankreich |
Die Merowinger herrschten bis 751, wenn auch zuletzt nur noch als Schattenkönige. Nach Chlodwigs Tod 511 wurde das Reich unter dessen vier Söhnen aufgeteilt; sie eroberten das rechtsrheinische Germanien bis nach Thüringen, beseitigten die gotische Herrschaft in Aquitanien und in der Provence und unterwarfen Burgund. 558 wurde das Reich, unterdessen nach dem Oströmischen Reich der größte Machtkomplex im christlichen Abendland, für zwei Jahre unter Chlothar I. wieder vereint, dann war es erneut aufgeteilt, bis 613 Chlothar II. wieder die Herrschaft im Gesamtreich übernahm. |
Die neuerliche Reichsteilung nach dem Tod von Chlothars Sohn und alleinigem Nachfolger Dagobert 639 markierte den Niedergang der merowingischen Königsmacht; die Macht ging nun de facto in die Hände der Hausmeier über. Mit Pippin dem Älteren begann bereits unter Chlothar der Aufstieg der Arnulfinger bzw. Karolinger im Hausmeieramt. 687 übernahm Pippin II., der Mittlere, als Hausmeier die Macht im Gesamtreich, ohne jedoch die merowingischen Könige abzusetzen. Erst sein Enkel Pippin III., der Jüngere, seit 747 Hausmeier im gesamten Frankenreich, setze 751 den letzten merowingischen König ab, ließ sich selbst zum König wählen und 754 zusammen mit seinen Söhnen Karl, dem späteren Karl dem Großen, und Karlmann von Papst Stephan II. zum König salben. "Frankreich" Microsoft® Encarta |
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Dagobert I |
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