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Das Museum des Louvre in Paris
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Fotografien Paris |
Louvre, nationales Kunstmuseum von Frankreich in Paris. Untergebracht ist der Louvre in einem Palast am rechten Ufer der Seine, in dem bis 1682 französische Könige residierten. Encarta |
Französische Bevölkerung |
Das Gebäude liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Königsburg aus dem 13. Jahrhundert. Mit dem Bau des Louvre wurde 1546 unter der Regierung von Franz I. nach Plänen des französischen Architekten Pierre Lescot begonnen. Das Gebäude wurde dann von beinahe jedem der nachfolgenden Könige erweitert. So ließ Heinrich IV. im frühen 17. Jahrhundert die so genannte Grande Gallerie, in der sich heute ein Großteil der Gemälde des Louvre befindet, fertig stellen. Unter Napoleon III. kam ein weiterer Flügel auf der Nordseite hinzu. Mitte des 19. Jahrhunderts war ein großer Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von über 19 Hektar entstanden. Bei seiner Eröffnung als Museum 1793 wurde der Louvre unter die Verwaltung einer Kommission unter Vorsitz des Malers Jacques-Louis David gestellt. Seit 1848 ist er Staatseigentum.1993 wurde der Richelieu-Flügel des Louvre, in dem sich ehemals das Finanzministerium befand, dem Museum zugeordnet. Damit kam die zweite Phase eines 1981 eingeleiteten Projekts zum Abschluss, das die Ausstellungsfläche und den Aufgabenbereich des Museums beträchtlich erweitern sollte. Im Zuge dieser Erweiterung entwarf I. M. Pei einen Glaspyramiden-Eingang aus Glas und Stahl. Außerdem entstanden ein neuer, unterirdischer Trakt, ein Auditorium und Galerien für befristete Ausstellungen. Encarta |
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Bestand |
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Im Louvre befindet sich eine wertvolle Sammlung von italienischen Gemälden der Renaissance, darunter verschiedene von Leonardo da Vinci, die Franz I., einem Sammler und bedeutenden Mäzen, gehörten. Die Bestände des Louvre wurden durch Ankäufe der Kardinäle Richelieu und Mazarin bereichert: Dazu gehörte etwa der Ankauf einer Sammlung Karls I. von England. Auch Napoleon lagerte die in Europa erbeuteten Kunstschätze im Louvre. Nach seiner Niederlage allerdings mussten viele dieser Werke den Herkunftsländern zurückgegeben werden. Zu den größten Schätzen des Louvre gehören zwei der berühmtesten Skulpturen der antiken Welt, die Nike von Samothrake (um 190 v. Chr.) und die Venus von Milo (130/120 v. Chr.). Leonardo da Vincis berühmtes Gemälde Mona Lisa (um 1504) ist ebenso in seinem Besitz wie Werke von Raffael, Tizian, Rubens und Rembrandt. Während der beiden Weltkriege wurden diese Kunstschätze an geheimen Stätten außerhalb von Paris gelagert und dadurch vor Zerstörung bewahrt. Die Sammlungen des Museums sind in sieben Verwaltungsabteilungen aufgeteilt. Die Sektion für ägyptische Altertümer wurde 1826 eingerichtet, um jene Kunstwerke zu untersuchen und auszustellen, die während Napoleons Feldzug in Ägypten nach Frankreich gebracht worden waren. Die Abteilung für orientalische Altertümer ist für ihre Sammlungen mesopotamischer und islamischer Kunst bekannt. Weitere Sektionen beherbergen griechische, römische und etruskische Altertümer, Objets d’art (Kunsthandwerk, z. B. die französischen Kronjuwelen) sowie Zeichnungen und Druck. Encarta |
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Die Gemäldeabteilung, eine der wichtigsten der Welt, umfasst viele tausend Arbeiten verschiedenster europäischer Kunstrichtungen. So umfasst etwa die Sammlung französischer Gemälde die Zeitspanne vom Mittelalter bis ins frühe 19. Jahrhundert. Seit 1986 wurden die Werke der französischen Impressionisten und Postimpressionisten aus der Zeit von 1848 bis 1914 ins Musée d’Orsay gebracht. Encarta |