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Bibliotheken in Schweden


Kunst Schweden
Kunst Schweden

Unter den zahlreichen Bibliotheken des Landes sind die der Universitäten von Uppsala, Göteborg, Lund und Stockholm, die Königliche Bibliothek, die Bibliothek der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm sowie die Stadtbibliotheken von Göteborg und Stockholm hervorzuheben. Das Nationalmuseum in Stockholm beherbergt die größte Kunstsammlung des Landes. Weitere nennenswerte Museen sind das Freilichtmuseum Skansen, das Moderne Museum (für Kunst) und das Schwedische Naturgeschichtliche Museum. Sehenswert sind ferner das Kunstmuseum in Göteborg und das Kulturgeschichtliche Museum in Lund.

Bedingt durch die isolierte Lage des Staates bewahrten die Schweden ihre regionalen Traditionen und Bräuche relativ lange. Im 18. Jahrhundert gewann der Einfluss Frankreichs an Bedeutung. Seit dem 19. Jahrhundert kommen aus Schweden bedeutende Beiträge zur internationalen Kunst, Literatur und Musik sowie zu Design und Film. Moderne schwedische Keramiken, Möbel, Glas-, Silber- und Edelstahlwaren sowie Textilien haben aufgrund ihres ansprechenden, funktionalen Designs international Anerkennung gefunden. Orrefors ist als Zentrum für die Herstellung von Glaswaren bekannt.

Die ältesten schwedischen Kunstwerke stammen aus der Bronzezeit (1500-500 v. Chr.). Plastiken aus Stein aus der Zeit um 500 n. Chr. finden sich erstmals auf der Insel Gotland. Vor allem die Bildhauerkunst erlebte im Zusammenhang mit dem Bau von Kirchen um 1100 bis 1350 eine Blütezeit.

Ab dem Mittelalter stand die schwedische Kunst häufig unter dem Einfluss europäischer Strömungen. Herausragende schwedische Künstler des 18. Jahrhunderts sind die Maler Carl Gustav Pilo und Alexander Roslin sowie der Bildhauer Johan Tobias von Sergel. Als bedeutende Künstler des 19. Jahrhunderts sind Carl Fredrik Hill und Ernst Josephson zu nennen. Zu den international anerkannten Künstlern des 20. Jahrhunderts gehören der Maler Anders Leonhard Zorn und der Bildhauer Carl Milles. Elsa Beskow illustrierte Bücher in der Art des Jugendstils und lieferte Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur. Populär wurde auch Carl Olof Larsson.

In Schweden entwickelte sich das mittelalterliche Blockhaus; wichtige Beispiele moderner Architektur entstanden im 19. Jahrhundert. Seitdem haben schwedische Architekten wie Ragnar Östberg, Erik Gunnar Asplund und Sven Gottfrid Markelius internationale Anerkennung gefunden.

Im Bereich des Films hat Schweden international renommierte Regisseure hervorgebracht, darunter Mauritz Stiller, Ingmar Bergman, Alf Sjöberg, Victor Sjöström und Mai Zetterling. Zu den bedeutenden Schauspielerinnen bzw. Schauspielern des Landes gehören Greta Garbo, Ingrid Bergman und Max von Sydow. Über die schwedische Literatur informiert der entsprechende Artikel.

Im kulturell bedeutenden 18. Jahrhundert gründete König Gustav III. die Akademie der Musik, die Stockholmer Oper und das Königliche Ballett. Ein schwedischer Komponist von internationalem Rang war der Symphoniker Franz Berwald. Zu den modernen Komponisten gehören Hugo Alfvén, dessen Musik von schwedischer Volksmusik geprägt ist, Hilding Rosenberg und Karl-Birger Blomdahl. Bedeutende Sängerinnen des Landes waren die Sopranistinnen Jenny Lind und Birgit Nilsson. Im Bereich der Popmusik hatte die Gruppe Abba weltweit großen Erfolg und ebnete den Weg für andere skandinavische Musiker wie etwa Roxette, Aha und Europe.

Schweden war 1766 das erste Land, in dem die Pressefreiheit eingeführt wurde. Heute soll eine staatliche Subventionierung des Pressewesens einer Monopolbildung entgegenwirken. Schweden hat 93 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 4 Millionen Exemplaren (2000). Zu den einflussreichsten Tageszeitungen gehören das 1944 gegründete liberale Organ Expressen (Auflage 565 000), das 1830 gegründete sozialdemokratische Aftonbladet (400 000), die seit 1864 erscheinende überparteiliche Zeitung Dagens Nyheter (415 000) und das 1884 ins Leben gerufene konservative Svenska Dagbladet (230 000), die alle in Stockholm erscheinen, sowie die liberale Göteborgs-Posten mit einer Auflage von annähernd 300 000. Des Weiteren erscheinen in Malmö seit 1887 Arbetet (115 000), das der Sozialdemokratie nahe steht, sowie seit 1848 das eher liberale Sydsvenska Dagbladet (115 000).

Die schwedische Telekommunikationsgesellschaft ist Anbieter für Telefon- und Telegraphendienste und betreibt die Rundfunk- und Fernsehnetze. Die Rundfunkanstalt Sveriges Radio och Television AB (SRT) besitzt einen 1956 ans Netz angeschlossenen Fernsehsender, seit 1969 mit zweitem TV-Kanal. Ein Jahr später wurde das Farbfernsehen (PAL) eingeführt. Inzwischen existieren neben drei landesweit gesendeten schwedischen Programmen auch ein Regionalprogramm sowie ein in sieben Sprachen ausgestrahltes Auslandsprogramm. Die Radio- und Fernsehnutzung ist gebührenfrei. "Schweden" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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