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Kultureinrichtungen in Argentinien
Fotografien Argentinien

Argentinien ist ein Land mit ausgeprägtem spanischem Erbe. Seit dem 19. Jahrhundert wurde Argentinien stark von Europäern beeinflusst, besonders von italienischen Einwanderern. Eine exponierte Rolle in der Geschichte der Nation wird dem Gaucho (Cowboy) beigemessen. In den schönen Künsten war Frankreich das größte künstlerische Vorbild. Nur in der Volkskunst ging ein Einfluss von indianischen Kulturen aus.

Es besteht eine Schulpflicht von 10 Jahren (2002–2003); die Grundschulbildung ist kostenlos. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei etwa 97,2 Prozent (2005), womit Argentinien an vorderster Stelle innerhalb von Lateinamerika rangiert.

Argentinien besitzt weit über 20 staatliche Universitäten und fast genauso viele private. Die wichtigste Einrichtung ist die Universität von Buenos Aires (gegründet 1821). Andere bedeutende Universitäten sind die Katholische Universität von Argentinien (gegründet 1958), die Nationale Technologische Universität (gegründet 1959), die Nationale Universität von Córdoba (gegründet 1613), sowie die Universitäten in Bahia Blanca (gegründet 1956), La Plata (gegründet 1905), Mendoza (gegründet 1939), San Miguel de Tucumán (gegründet 1914) und Rosario (gegründet 1968).

Die führende Bibliothek von Argentinien ist die 1810 gegründete Nationalbibliothek in Buenos Aires. Hervorstechend unter den vielen Museen von Buenos Aires sind das Argentinische Museum für Naturwissenschaften, das Nationalmuseum der Schönen Künste sowie die Internationale Kunstgalerie. Das Museum von La Plata ist berühmt für seine Sammlungen fossiler Reptilien.

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Kathedrale von Córdoba
Kathedrale von Córdoba. Encarta
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