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In den meisten Städten Frankreichs befinden sich Stadtbüchereien und Museen. Die meisten dieser Einrichtungen weist Paris auf. Zu den größten Bibliotheken gehören die Bibliothèque Nationale (Paris) mit über neun Millionen Bänden sowie die Pariser Universitätsbibliotheken. Der Louvre in Paris beherbergt eine der größten und bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Im Centre National d’Art et de Culture Georges Pompidou im Zentrum der Hauptstadt sind Kunstsammlungen des 20. Jahrhunderts untergebracht. Viele der großen Meisterwerke französischer Baukunst wie Kirchen, Kathedralen, Burgen und Schlösser werden als nationale Denkmäler erhalten. Encarta

Architektur und Kunst von Frankreich

Im Mittelalter avancierte Frankreich zur herausragenden Kulturnation. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert wurde die französische Kunst und Architektur von den Königen aus Repräsentanzgründen stark gefördert. Viele Künstler und Handwerker zogen deshalb nach Paris. Jean Clouet und sein Sohn François etwa standen als Porträtisten im Dienst Franz I. Die wichtigsten französischen Maler des 17. Jahrhunderts sind Georges de La Tour, Nicolas Poussin und Claude Lorrain; im 18. Jahrhundert traten Antoine Watteau, François Boucher, Jean Fragonard, Jean Chardin und Jean Greuze hervor.

Im 19. Jahrhundert wurde Paris zur Kunsthauptstadt Europas. Jacques-Louis David war der Hauptvertreter des Klassizismus seiner Zeit. Parallel hierzu lieferten Ingres, Delacroix und Géricault wichtige Beiträge zur Romantik. Bedeutende französische Maler des Realismus zur Mitte des 19. Jahrhunderts sind Gustave Courbet, Honoré Daumier, Jean François Millet und Jean-Baptiste-Camille Corot aus der Schule von Barbizon. Die von Édouard Manet beeinflusste Malerei des Impressionismus wurde von Claude Monet, Camille Pissarro und Pierre Auguste Renoir gepflegt. Zu den Neoimpressionisten gegen Ende des 19. Jahrhunderts gehören Edgar Degas, Paul Cézanne und Paul Gauguin. Während dieser Zeit entstanden auch die Werke von Henri Rousseau und Gustave Moreau. International bekannte Künstler des 20. Jahrhunderts sind u. a. Henri Matisse, Georges Braque, Georges Rouault, Marcel Duchamp, Fernand Léger, Pierre Bonnard und Jean Dubuffet. Encarta

La culture française les musées de Paris et les églises.
Im Bereich der Baukunst entstanden zur Zeit der Gotik in Frankreich meisterhafte Kathedralen. Von besonderer Bedeutung sind die Abteikirchen Saint-Denis und Sainte-Chapelle in Paris sowie die Kathedralen von Amiens, Chartres, Paris und Reims. Zu den prächtigsten Renaissancebauten Frankreichs gehören das Schloss Fontainebleau und die Schlösser an der Loire. Bedeutende Barockbauten sind die Anbauten von Versailles sowie der Pariser Louvre. Die bekanntesten Bauwerke des 19. Jahrhunderts sind die von Charles Garnier erbaute Pariser Oper der Zweiten Republik (1861-1875) und der Eiffelturm (1889), das anlässlich der Weltausstellung ursprünglich nur für eine begrenzte Zeit errichtete Wahrzeichen der Stadt Paris. Als Architekturpioniere des 20. Jahrhunderts gelten Auguste Perret und der lange Zeit in Paris lebende Le Corbusier. Encarta
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