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Kultur in Honduras
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In Honduras besteht Schulpflicht für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren, der Schulbesuch ist kostenlos. Der Alphabetisierungsgrad liegt bei 77,2 Prozent (2005). An der freien Universität von Honduras (1847) in Tegucigalpa sind knapp 40 000 Studenten eingeschrieben.

Die Kultur von Honduras ist mit Ausnahme einiger abgelegener Indianersiedlungen hauptsächlich spanisch geprägt. Sowohl in Tegucigalpa als auch in der früheren Hauptstadt Comayagua überwiegen koloniale Bauten. Das Herzstück der kolonialen Architektur ist die barocke Kathedrale von Comayagua aus dem 18. Jahrhundert. Das bedeutungsvollste indianische Erbe ist der Ruinenkomplex von Copán, eine Tempelanlage aus der spätklassischen Epoche.

Die Anfang des 19. Jahrhunderts fertig gestellte Kirche Los Dolores in Tegucigalpa ist das Paradebeispiel für die Verschmelzung von indianischer und kolonialer Architektur. In perfekter Harmonie schmiegen sich spanisch-barocke und indianische Stilelemente aneinander.

Die Marimba ist das populärste Musikinstrument; sie wird vorwiegend im nördlichen Küstengebiet gespielt und kommt bei afrokaribischer Folklore zum Einsatz.

Zu den bedeutendsten honduranischen Schriftstellern gehören Arturo Mejía Nieto, Carlos C. Izaguirre, Amaya Amador und Marcos Carías.

Honduras verfügt über 7 Tageszeitungen (1996), 306 Radiostationen (1998) und elf Fernsehstationen (1997).

"Honduras," Microsoft® Encarta

Maya-Altar aus Copán
Maya-Altar aus Copán. Encarta
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