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Klima von Vietnam
Fotografien Vietnam

Vietnam wird in weiten Teilen von tropischem Monsunklima geprägt. Der überwiegende Teil der Jahresniederschläge fällt zur Zeit des Südwestmonsuns zwischen April und Oktober. An den Luvseiten der Gebirge werden bis 4 000 Millimeter erreicht, im Regenschatten und in den Tieflandregionen 1 000 bis 2 000 Millimeter. Bei Vorherrschen des trockenen Nordostmonsuns von November bis März erhalten die südlichen Landesteile kaum Niederschläge. Der Norden wird dagegen von kühleren Luftströmungen aus Nordosten erreicht.

Klimakarte von Vietnam
Klima von Karte
Klimakarte von Vietnam. Encarta
Deshalb sind die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf im Norden deutlich stärker als im Süden. In Hanoi beträgt die mittlere Temperatur im Januar 17 °C und im Juli 29 °C. In Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es dagegen im Jahresverlauf keine größeren Abweichungen vom Jahresmittel, das hier um 26 °C liegt.
Flüsse Vietnams

Tropische Regenwälder sind in Lagen bis etwa 1 300 Meter ausgebildet, in größeren Höhen gedeihen laubwerfende Wälder, die weiter oberhalb in Nadelwälder übergehen. Dichte Mangrovenvegetation säumt die Flussarme der Deltaregionen. Die ursprünglich artenreiche Vegetation im Norden des Landes wurde im Krieg insbesondere durch den Einsatz von Entlaubungsmitteln schwer geschädigt.

Zur Fauna der größeren Säugetiere gehören Tiger, Leoparden, Goldkatzen, Zibetkatzen, Malaienbären, Kragenbären, Elefanten, Muntjaks (eine neue Muntjakart wurde 1997 entdeckt), Schweinshirsche, Gaur und Bantengs. Primaten sind durch Javaneraffen, Rhesusaffen, Bärenmakaken und Schopfgibbons repräsentiert. Die Reptilienfauna umfasst Krokodile, Schlangen, Schildkröten, Geckos, Agamen und Skinke. "Vietnam," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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