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Industrie und Banken in Nicaragua
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18 Prozent der Beschäftigten sind in der Industrie tätig. Bedeutende Industriezweige Nicaraguas sind die Leichtindustrie und die verarbeitende Industrie. Im Fertigungssektor werden z. B. Baustoffe (Zement), chemische und petrochemische Produkte sowie Verbrauchsgüter hergestellt. Weiterhin gibt es die Kaffeeindustrie, Zuckerraffinerien und Textilfabriken, die einheimische Baumwolle verarbeiten.

Die Währungseinheit Nicaraguas ist der Córdoba zu 100 Centavos. Hauptexportgut ist Kaffee. Leider musste Nicaragua 2001 im Kaffeehandel starke Einbußen hinnehmen, da auf dem Weltmarkt die Kaffeepreise einbrachen. Auch der ohnehin von Korruption geplagte Bankensektor war stark von der Krise im Kaffeehandel betroffen: Zahlreiche Kaffeeproduzenten waren bei den Banken hoch verschuldet und wurden durch die Krise insolvent, wodurch wiederum einige Kreditinstitute Konkurs anmelden mussten.

Neben Kaffee gehen Krustentiere, Fleisch, Zucker und Bananen in den Export. Eingeführt werden u. a. Kapital- und Konsumgüter, Brennstoffe und Rohstoffe für die verarbeitende Industrie. Die Außenhandelsbilanz ist negativ. Haupthandelspartner sind z. B. die USA, Costa Rica, Guatemala, Panamá, El Salvador und Deutschland.

Nicaraguas Straßennetz ist rund 18 669 Kilometer lang (davon sind 11 Prozent befestigt); einige hundert Kilometer sind Teil des Pan-American Highway. Das Eisenbahnnetz hat eine Länge von 345 Kilometern. Flugdienste im In- und Ausland bietet die staatliche Fluggesellschaft Aerolíneas Nicaragüenses (aeronica) an.

75,9 Prozent (2003) der Elektrizität werden in konventionellen Heizkraftwerken erzeugt, 11,8 Prozent (2003) stammen aus Wasserkraftanlagen und 12,3 Prozent (2003) aus geothermischen Anlagen.

"Nicaragua" Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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Industrie von Nicaragua
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