Wirtschaft der Philippinen : Industrie und energie
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Fotografien Philippinen |
Auf den Philippinen gibt es verschiedene Vorkommen an Bodenschätzen. Bedeutend sind vor allem der Abbau von Gold, Silber und Kupfer. Ebenfalls gefördert werden Chrom- und Nickelerz. Ein Großteil der Metalle geht in den Export. Darüber hinaus besitzen die Philippinen weitere Bodenschätze wie Eisenerz, Steinkohle und Marmor, die jedoch wenig genutzt werden. |
Der verarbeitende Zweig der Industrie wurde seit den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts stark ausgebaut und konnte gegen Ende des Jahrhunderts Zuwächse, insbesondere durch Reformprogramme (u. a. Privatisierung staatlicher Monopolbetriebe) sowie durch Investitionen aus dem Ausland, verzeichnen. |
Neben der Computer- und Elektroindustrie haben sich vor allem die Textil- und Bekleidungsindustrie zu wichtigen Standbeinen der Wirtschaft des Landes entwickelt. Weitere wichtige Industriezweige sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Tabakwaren) und der Maschinenbau. 64 Prozent des Energiebedarfs der Philippinen decken Wärmekraftwerke, 19,7 Prozent stammen aus geothermischen Ressourcen und 15,9 Prozent wird von Wasserkraftwerken erzeugt (2003). Um die Importabhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren, soll in Zukunft Wasserkraft verstärkt zur Energieerzeugung genutzt werden. |
Währungseinheit ist der Philippinische Peso (= 100 Centavos). Die Zentralbank der Philippinen (gegründet 1949) hat die alleinige Kontrolle über das Kredit- und Geldwesen und ist vom Schatzamt unabhängig. |
Wichtige Exportgüter sind vor allem Produkte der Computer- und Elektroindustrie sowie der Textilindustrie. Allein diese Zweige erwirtschafteten 2000 über die Hälfte des gesamten Exporterlöses. Darüber hinaus werden auch Maschinen und Erzeugnisse der Landwirtschaft sowie der Nahrungsmittelindustrie exportiert. Die Philippinen importieren vor allem Produkte und halbfertige Waren, die in der einheimischen Industrie verarbeitet werden sollen. Außerdem führt das Land Brennstoffe (z. B. Erdöl) und Erzeugnisse der chemischen Industrie ein. Haupthandelspartner der Philippinen sind die USA, die EU, Japan und die ASEAN-Staaten. Trotz des schwierigen Geländes gibt es ein gut ausgebautes Straßensystem mit einer Länge von 200 000 Kilometern (2003); |
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Textilindustrie auf den Philippinen. Encarta |
davon sind etwa 14 Prozent befestigt. Die Länge des Schienennetzes beträgt etwa 490 Kilometer. Die staatliche Fluggesellschaft ist die Philippine Airlines (PAL). Der wichtigste internationale Flughafen ist Manila. Hauptseehäfen des Landes sind Manila, Cebu, Iloilo und Zamboanga. Der Tourismus auf den Philippinen gewinnt an Bedeutung. Von den etwa 4,9 Millionen Gewerkschaftsmitgliedern gehören 3,8 Millionen Organisationen an, die dem philippinischen Gewerkschaftsverband Trade Union Congress angeschlossen sind. Philippinen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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