Industrie und Bergbau in Peru
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Fotografien Peru |
Peru verfügt über große Reserven an Bodenschätzen. Zu den umfangreichsten Rohstoffen gehören Erdöl und Erdgas. Die Erdöllagerstätten befinden sich überwiegend im Amazonastiefland im Norden des Landes. Weitere wichtige Bodenschätze sind neben Kupfer, Gold und Silber vor allem Eisen-, Blei- und Zinkerz sowie Molybdän, Wolfram, Zinn und Quecksilber. Innerhalb der peruanischen Wirtschaft kommt dem Bergbau eine bedeutende Stellung zu. Allein mit der Förderung von Gold, Zink, Blei und Silber erzielt das Land etwa ein Fünftel seiner Exporterlöse. Bei einigen Metallen (z. B. Zink, Blei und Silber) zählt Peru zu den führenden Förderländern der Welt. |
Industrie und Außenhandel |
Der Großteil des verarbeitenden Gewerbes Perus besteht aus Kleinbetrieben, aber seit den fünfziger Jahren haben sich eine Reihe moderner Industriebetriebe an der Pazifikküste angesiedelt (z. B. Talara, Trujillo, Chimbote, Callao und Lima). Zu den bedeutendsten Industriezweigen gehören neben der Textil- und Bekleidungsindustrie die Nahrungsmittelindustrie, die Metallgewinnung und die chemische Industrie. |
Die Währungseinheit Perus ist der Nuevo Sol zu 100 Céntimos. Alle privaten peruanischen Banken wurden 1987 verstaatlicht. Peru bietet eine größere Vielfalt an Exportgütern als die meisten anderen Länder Südamerikas. Zu den Hauptexportwaren gehören Erdöl, Metalle (Blei, Silber, Kupfer), Fischmehl, Zucker und Kaffee. Importiert werden in erster Linie Maschinen, Fahrzeuge, elektronische Geräte und chemische Erzeugnisse. Wichtigste Handelspartner sind die Vereinigten Staaten, Kolumbien, die EU-Staaten, Japan und China. Ein brisantes Problem stellt der illegale Kokaanbau dar. UN-Schätzungen zufolge übertrifft die ebenfalls illegale Ausfuhr von Kokaprodukten wertmäßig bei weitem die Erlöse aus dem legalen Export. |
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Bergbau im peruanischen Hochland. Encarta |
Verkehrswesen |
Die Gebirge des Landes erschweren die Verkehrserschließung. Peru verfügt über ein Straßennetz von 78 829 Kilometern (2004), wovon 14 Prozent befestigt sind. Die 2 495 Kilometer lange Hauptverkehrsader ist Teil der Carretera Panamericana (siehePanamerican Highway), die Peru von Nordwesten nach Südosten durchzieht. Die transandine Straße verbindet Lima und Pucallpa. Das Streckennetz der Eisenbahn hat eine Länge von 2 177 Kilometern (2005). Die transandine Linie von Callao nach Huáncayo verläuft bis in eine Höhe von 4 815 Metern; dies ist der höchste Punkt, der weltweit von einer Eisenbahn erreicht wird. Die Binnenschifffahrt ist auf den Amazonas und den Titicacasee beschränkt. Führende peruanische Seehäfen sind Callao, Salaverry, Pacasmayo, Paita und San Juan. Die wichtigsten internationalen Flughäfen liegen bei Lima, Cuzco, Iquitos und Arequipa. Aeroperú, die nationale Fluggesellschaft, bietet Inlands- und Auslandsflüge an. Peru," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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