Industrie und Bergbau in Myanmar
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Fotografien Myanmar |
In Myanmar gibt es überaus reiche Vorkommen verschiedener Bodenschätze. Die meisten Bergwerke liegen in den Bergländern im Westen des Landes und an der Tenasserimküste. Hier werden Edelsteine wie Jade, Rubine und Saphire sowie metallische Bodenschätze wie Eisen, Kupfer, Nickel, Silber, Blei und Zink sowie Wolfram und Zinn abgebaut. Außerdem gibt es große Erdgaslagerstätten. |
Reismühlen und die Verarbeitung von Agrarprodukten sind die Hauptzweige der Industrie. Zur Ankurbelung der Wirtschaft wurden von staatlicher Seite ein Stahlwerk, eine Jutespinnerei, eine Ziegel- und Fliesenfabrik sowie andere Betriebe eingerichtet. Daneben gibt es Sägemühlen, Öl- und Zuckerraffinerien, Ölpressen für pflanzliche Öle, Getreidemühlen und Baumwollspinnereien. Der Anteil der Industrie am BIP beträgt 9,7 Prozent. Währungseinheit ist der Kyat zu 100 Pyas. Alle Banken wurden 1963 verstaatlicht. 1969 erfolgte die Vereinigung der einzelnen Banken in der Union of Burma Bank. Diese wickelt die Bankgeschäfte ab, regelt den Geldumlauf und vertritt die Regierung in Bank- und Währungsfragen. |
Der gesamte Außenhandel steht unter staatlicher Kontrolle, aber seit 1990 wurden privatwirtschaftliche Aktivitäten angeregt, und Firmen können nun auch direkt Handel treiben. Die Hauptexportgüter sind Teakholz, Reis, Hülsenfrüchte, Baumwolle, Erze, Metalle und Kautschuk. Importiert werden vor allem Maschinen, Transportausrüstungen, chemische Produkte, Textilien und Nahrungsmittel. Die Haupthandelspartner Myanmars sind Japan, Singapur, Indonesien, Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. 1991 verhängten die Vereinigten Staaten wegen der anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen ein Handelsembargo. Die staatliche Eisenbahn hat eine Schienenlänge von insgesamt 3 955 Kilometern. |
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Irawadi. Encarta |
Die Eisenbahnlinien verbinden alle wichtigen Städte des Landes, haben aber keine Verbindungen mit Eisenbahnen außerhalb Myanmars. Die Binnenwasserstraßen, die insgesamt aus ungefähr 5 800 Kilometern schiffbarer Flüsse und Kanäle bestehen, sind als Verkehrswege weit wichtiger als das Straßennetz. Viele große Städte liegen an den Flüssen und sind zugleich Flusshäfen. Hauptverkehrsader Myanmars ist der Irawadi; daneben sind Chindwin und Saluen abschnittsweise ebenfalls schiffbar. Das Straßennetz umfasst eine Länge von 27 966 Kilometern; 11 Prozent sind befestigt (1999). Mehrere Straßen überschreiten die Landesgrenzen; nennenswert ist insbesondere die Birmastraße nach China. Eine staatliche Fluggesellschaft versieht den nationalen und internationalen Flugdienst. Myanmar," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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