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Griechenland vom 4. bis 3. Jahrhundert v.


Hannibals Zug über die Alpen
Hannibals Zug über die Alpen

Da Alexander keinen regierungsfähigen Erben hinterlassen hatte, teilten nach seinem Tod seine Feldherren das Erbe unter sich auf. Aus den Diadochenkämpfen (321-281 v. Chr.) gingen drei große Reiche hervor, die Diadochenreiche: In Vorderasien entstand das Seleukidenreich, während die Dynastie der Ptolemäer Ägypten beherrschte. Makedonien stand seit 276 v. Chr. unter der Herrschaft der Antigoniden und dominierte weiterhin Griechenland. In den neuen Reichen wurden zahlreiche griechische Städte gegründet, die die Organisationsform der Polis weit über Griechenland hinaus verbreiteten. Athen und Sparta versuchten noch einmal, unterstützt vom Ptolemäerreich, Makedoniens Einfluss in Griechenland zu brechen, scheiterten jedoch im Chremoneidischen Krieg (267-261 v. Chr.). In den hellenistischen Staaten gelangten griechische Kunst, Philosophie und Literatur zu einer erneuten Blüte (Zeitalter des Hellenismus). Das Seleukidenreich und das Ptolemäerreich verbreiteten durch ihre Oberschicht die griechische Kultur und Lebensweise in weiten Teilen der Alten Welt. Zum Zentrum des Griechentums noch vor Athen entwickelte sich Alexandria, die Hauptstadt der Ptolemäer, die die größte Bibliothek der Antike beherbergte. An der kleinasiatischen Küste stieg die ionische Stadt Pergamon zu einem Mittelpunkt hellenistischer Kultur auf. Diese Epoche brachte so hervorragende Geister wie die Mathematiker Euklid und Archimedes, die Philosophen Epikur und Zenon sowie die Dichter Apollonios von Rhodos und Theokrit hervor.

In Griechenland verlor die Polis mehr und mehr ihre Funktion. An ihre Stelle traten Bundesstaaten, die über ein gemeinsames Bürgerrecht, staatliche Organe und eine gemeinsame militärische Organisation verfügten. Einer dieser Bundesstaaten war der 290 v. Chr. von den Stadtstaaten Mittelgriechenlands gegründete Ätolische Bund. Eine zweite, ähnliche Organisation, der Achaiische Bund, fasste ab 280 v. Chr. die Städte der nördlichen Peloponnes zusammen.

Der Achaiische Bund war, ebenso wie der Ätolische, ursprünglich gegen die makedonische Hegemonie gerichtet, versuchte aber zugleich, die Herrschaft über ganz Griechenland zu erringen. Er wandte sich zunächst gegen Sparta, das keinem Bund angehörte, wurde aber geschlagen. 225 v. Chr. ersuchte der Bund ganz gegen seine anfangs formulierten Ziele um makedonische Militärhilfe, die ihm auch gewährt wurde, aber Sparta unter makedonische Herrschaft brachte.

In der Folgezeit gingen die makedonischen Könige wechselnde Koalitionen mit dem Achaiischen und dem Ätolischen Bund ein, da sie nicht mehr in der Lage waren, diese Bündnisse zu zerschlagen.

Mit ihren Kriegen gegen die Illyrer (229 und 219 v. Chr.) fassten die Römer auf der Balkanhalbinsel Fuß und nahmen seitdem Einfluss auf die griechischen Geschehnisse. In wechselnden Bündnissen bekämpfte Rom zunächst die Großmacht Makedonien. Philipp V. von Makedonien verbündete sich mit dem karthagischen Kriegsherren Hannibal gegen Rom, das jedoch das makedonische Heer mit Unterstützung des Ätolischen Bundes schlagen konnte (1. Makedonischer Krieg, 215-205 v. Chr.). Im 2. Makedonischen Krieg (200-197 v. Chr.) besiegte Rom Philipp V. ein weiteres Mal, diesmal mit Unterstützung des Ätolischen und des Achaiischen Bundes. Im Friedensschluss nach diesem zweiten Krieg musste Makedonien die Unabhängigkeit der griechischen Staaten anerkennen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Rom noch kaum Interesse an territorialen Gewinnen oder einer Herrschaft über Griechenland. Philipps Sohn Perseus nahm den Kampf um die verlorene Machtposition wieder auf, musste aber im 3. Makedonischen Krieg (171-168 v. Chr.) eine vernichtende Niederlage hinnehmen. Der Achaiische Bund stellte sich der römischen Übermacht schließlich allein entgegen. Der Krieg endete 146 v. Chr. mit der Zerstörung Korinths, der bedeutendsten Stadt des Bundes. Griechenland kam vollständig unter die Herrschaft Roms, das Makedonien und Griechenland als Provinz Macedonia seinem Reich einverleibte. "Griechenland" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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