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Ursprünge Indiens


Verbreitung der Indus- oder Harappakultur
Verbreitung der Indus- oder Harappakultur

Über die sozialen, kulturellen und politischen Ereignisse der Frühzeit liegen keine Überlieferungen in Schriftform vor. Das Wissen über die ersten Kulturen auf dem Indischen Subkontinent stützt sich ausschließlich auf archäologische Funde. Generell fehlen zeitgenössische schriftliche Darstellungen der politischen Geschichte bis etwa 1200 n. Chr. Aus den archäologischen Befunden ergibt sich, dass der Indische Subkontinent während der Jungsteinzeit über weite Landstriche locker besiedelt war. Die ansässige Bevölkerung scheint allmählich von vermutlich aus dem Westen und Norden eingewanderten Stämmen assimiliert worden zu sein, wobei unklar ist, ob die Zuwanderer dravidische Sprachen benutzten. Archäologische Funde aus dem Industal belegen, dass die von den Zuwanderern errichtete Hochkultur in etwa den Zivilisationen in Mesopotamien oder im alten Ägypten entsprach oder sie an Pracht sogar übertraf.

Die Harappakultur (früher Induskultur genannt), deren Großstädte Harappa und Mohenjo-Daro im heutigen Pakistan über Festungsbauten, öffentliche Bäder und Kanalisationssysteme verfügten, wird in die Zeit zwischen 2500 und 1500 v. Chr. datiert. Zwar gibt es für diese Ära schriftliche Überlieferung in Gestalt von Siegeln aus Speckstein, doch konnte die verwendete Schrift bis heute nicht entziffert werden. Die Harappakultur pflegte wirtschaftliche Beziehungen mit dem ganzen Vorderen Orient.

Um die Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. erfolgte eine Reihe von Invasionen indoeuropäischer Stämme, deren Herkunft weitgehend unbekannt ist.

Angelehnt an ihre Selbstbenennung als Arya („Edle”) bürgerte sich für sie der Begriff Arier ein. Ihre Sprache (Sanskrit) war indogermanisch. Über die Bergpässe entlang der Nordwestgrenze des Reiches gelangten die halbnomadischen Indoarier auf den Subkontinent und besetzten nach und nach den Großteil der Gebiete nördlich des Vindhyagebirges und westlich des Flusses Yamuna.

Ob die Harappakultur durch die waffentechnisch überlegenen indoarischen Stämme, die über Streitwagen, Lederrüstungen und Helme verfügten, zerstört wurde oder aus sich heraus zusammenbrach, ist unbekannt. Große Teile der Urbevölkerung flüchteten in den Norden und in das Zentrum des Indischen Subkontinents, wo Dravidensprachen immer noch weit verbreitet sind. Die verbliebenen Stämme und ihre Kultur wurden schließlich von den als Ackerbauern und Viehzüchtern sesshaft gewordenen Indoariern absorbiert. "Indien" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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