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Relief von Griechenland


griechisches Haus
Griechisches Haus

Griechenland erstreckt sich von Norden nach Süden über rund 750 Kilometer, von Westen nach Osten über etwa 900 Kilometer (jeweils mit Inseln). Der Festlandsanteil Griechenlands besteht im Norden aus den Gebieten Thrakien und Makedonien, im Zentrum aus Epirus, Thessalien und Mittelgriechenland und im Süden aus der Peloponnes, einer Halbinsel, die mit dem übrigen Festland durch die Landbrücke von Korinth verbunden ist. Der 1893 fertig gestellte Kanal von Korinth durchschneidet die Landbrücke von Korinth und macht die Peloponnes – streng genommen – zu einer Insel. Das übrige Griechenland besteht aus einer Vielzahl von Inseln, darunter Euböa (Ewwia), Kreta, die Nördlichen Sporaden, die Kykladen, Dodekanes und die Ionischen Inseln sowie Ikaria, Chios, Limnos, Lesbos, Samos, Samothraki und Thasos. Die Küstengewässer Griechenlands sind seicht, und die Buchten ziehen sich oft weit bis in das Landesinnere hinein. Der Golf von Korinth und der Saronische Golf, zwischen denen die Landbrücke von Korinth liegt, trennen die Peloponnes von Mittelgriechenland.

Die gesamte Küstenlänge des Landes beläuft sich auf 13 676 Kilometer. Ein wichtiges geographisches Element der griechischen Landschaft ist das Meer. Kein Ort des Festlandes liegt mehr als 150 Kilometer von der Küste entfernt. Darüber hinaus wird das Land von Gebirgen geprägt. Sie nehmen den größten Teil Griechenlands ein und werden durch zahlreiche Täler voneinander getrennt. Die Topographie ist sehr abwechslungsreich. Griechenland gliedert sich in mehrere Landschaftsräume; das zentrale Faltengebirge, die gebirgige Gegend im Westen, die Ebenen und niedrigeren Bergketten von Thessalien, Makedonien und Thrakien im Osten, die Halbinsel Attika im Südosten, die Peloponnes und die griechischen Inseln, von denen sich die allermeisten im Ägäischen Meer befinden.

Der sich von Norden nach Süden erstreckende Gebirgszug des Pindos ist eines der unwegsamsten und am dünnsten besiedelten Gebiete des Landes. Der Pindos ist geologisch eine Fortsetzung des Dinarischen Gebirges und trennt Thessalien im Osten von Epirus im Westen.

Das durch tiefe Schluchten gegliederte Gebirge erreicht eine Höhe bis zu 2 480 Metern und bildet die Wasserscheide zwischen Ionischem und Ägäischem Meer. Das Gebirgssystem setzt sich im Süden auf der Peloponnes fort. Die Peloponnes ist gebirgig, jedoch nicht im gleichen Maß wie Mittelgriechenland. Vorherrschend sind die nur schwer passierbaren Bergzüge Arkadiens, die stellenweise bis an die Küste reichen und sich fingerförmig in das Meer erstrecken. Zwischen den Bergketten liegen enge, nicht miteinander verbundene Täler, die jedoch bis zur Küste reichen können. Der westliche Teil der Peloponnes ist etwas flacher als der östliche. Die gebirgige Landschaft der größten Halbinsel Griechenlands setzt sich in einem weiten Bogen über Kreta und die Südlichen Sporaden bis ins türkische Festland fort.

Der Nordosten und Osten des Landes sind durch den Wechsel von Hochgebirgen und Becken stark gegliedert. Der Olymp ist mit 2 917 Metern die höchste Erhebung Griechenlands und wurde in der Antike als Sitz der Götter betrachtet. Thrakien weist eine abwechslungsreiche Topographie auf. Die Region wird von den südlichen Ausläufern der Rhodopen erreicht, zwischen denen breite Flusstäler verlaufen. Landschaftlich besonders markant ist im Norden des Landes die Halbinsel Chalkidike; diese wird ebenfalls von weiten Ebenen eingenommen. Im Südosten der Halbinsel erhebt sich auf der Landzunge Agion Oros der 2 032 Meter hohe Berg Athos. Die Küstengebirge von Thessalien, einer von Bergen umschlossenen, überaus fruchtbaren Ebene im östlichen Mittelgriechenland, setzen sich in den Nördlichen Sporaden fort.

Der äußerste Südosten Mittelgriechenlands, bekannt unter dem Namen Attika, ist durch Bergketten in eine Vielzahl voneinander isolierter Täler und Ebenen gegliedert und umfasst auch die Ebene von Athen. Ähnlich gestaltet ist die Landschaft auf der Attika vorgelagerten Insel Euböa. Attika und Euböa setzen sich geologisch in den Kykladen fort. Die Inseln im Ägäischen Meer gehören mit Ausnahme von wenigen türkischen Inseln zu Griechenland. Im Allgemeinen zerklüftet, steinig und trocken, sind sie jedoch aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit und ihrer Rolle in der Geschichte attraktiv für den Tourismus. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft des Landes, außerdem sind sie durch ihre strategische Lage von Bedeutung. Mit 297 Kilometern ist der Aliakmon längster Fluss des Landes; er fließt im Norden und mündet in das

Ägäische Meer. Größter See in Griechenland ist mit einer Fläche von 81 Quadratkilometern der Limni Vegorritis. Die Böden Griechenlands sind in weiten Teilen des Landes von geringer Mächtigkeit und überaus steinig. Das Land ist durchsetzt von kleinen Tälern, in denen die Böden aus der fruchtbaren Terra rossa („rote Erde”) des Mittelmeergebiets bestehen. In vielen Gebieten sind die Böden aufgrund geringer Niederschläge ausgesprochen trocken. "Griechenland" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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