Flora und Fauna in Laos
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Fotografien Laos |
Laos ist etwa zur Hälfte bewaldet. Es finden sich sowohl Regenwälder mit tropischen immergrünen Pflanzen als auch Monsunwälder mit gemischten Beständen an immergrünen und laubwerfenden Bäumen wie Teak- und Eisenholzbäumen. In gebirgigen Lagen gedeihen Laubwälder mit Eichen und subtropischen Kiefern, Plateaus sind mit Savannen oder Grasland bestanden. |
Insbesondere die Waldgebiete sind Lebensraum einer Vielzahl von Tierarten, dazu gehören große Raubtiere wie Leoparden, Tiger, Nebelparder und Malaienbären sowie Wildrinder wie der Kouprey und das erst 1993 als Spezies entdeckte Vu-Quang-Rind, aber auch Primaten, z. B. Kleideraffen und Plumploris. Wie in den Nachbarstaaten werden asiatische Elefanten als Lasttiere eingesetzt, frei lebende Tiere dieser Art gibt es in dem als „Land der Elefanten” bezeichneten Laos nur noch in geringer Zahl; zur Großsäugerfauna gehören außerdem Nashörner. Die teils großflächigen Entwaldungen in der Vergangenheit zogen eine Reihe gravierender Umweltschäden nach sich. Sie führten z. B. in manchen Gebieten zu einem starken Absinken des Grundwasserspiegels, was die prekäre Trinkwassersituation zusätzlich verschärfte. |
Zudem vernichteten sie Teile des Lebensraumes von Flora und Fauna, so dass eine Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. 1996 galten 68 Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen als gefährdet. In Reaktion auf diese bedenkliche Situation stellte die laotische Regierung gut 10 Prozent der Gesamtfläche des Landes unter Schutz. Die Entwaldungen selbst sind vor allem auf die Holzwirtschaft zurückzuführen sowie auf den weit verbreiteten Brandrodungsfeldbau und auf die Tatsache, dass etwa 85 Prozent des Energiebedarfs durch traditionelle Brennstoffe wie Brennholz und Holzkohle gedeckt werden. |
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Flora in Laos |
Laos," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 |
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