Fotografien
Fauna und Flora von Südafrika
Fotografien Südafrikas

Die natürliche Vegetation Südafrikas ist je nach Niederschlagsmenge regional sehr unterschiedlich ausgebildet. Das Östliche Niederveld, wo die Niederschläge am höchsten sind, ist von Regenwäldern bedeckt. Im Süden des Landes fällt Winterregen, dieser Zone wird ein eigenes Florenreich zugeordnet: Das Kapländische Florenreich ist das kleinste der weltweit sechs Florenreiche, die aufgrund von Übereinstimmungen in der Flora voneinander abgegrenzt werden. Es umfasst etwa 8 500 Arten; charakteristisch sind u. a. 450 Arten von Glockenheiden. Entlang der Südküste dieser Region gedeihen Wälder.

Der größte Teil der Hochebene ist mit Grasland bedeckt, das im Hochveld einer Prärie ähnelt und häufig völlig baumlos ist. Im Grasland des Buschveld wachsen nur vereinzelt Bäume und Büsche.

Auf dem Mittelveld, auf dem die Niederschläge sehr gering sind, besteht die Vegetation fast ausschließlich aus derben Wüstengräsern, die nur nach Regenfällen grün werden. Die Große und die Kleine Karroo sind mit trockenem Gestrüpp bewachsen.

In Südafrika sind zahlreiche große Raubtiere wie Löwen, Leoparden, Geparde, Hyänen, Schakale, Wildhunde und Erdwölfe beheimatet; zur Huftierfauna gehören neben Großsäugern wie Elefanten, Nashörnern, Flusspferden und Giraffen auch Zebras, Ducker, Klippspringer, Buschböcke, Spießböcke, Kudus, Impalas und Gazellen. Primaten sind durch Galagos, Meerkatzen und Paviane repräsentiert. Zumindest Großsäuger sind zumeist nur noch in Nationalparks anzutreffen.

Der bedeutendste dieser Parks ist der Kruger Nationalpark im Nordosten, der sich entlang der Grenze zu Moçambique erstreckt. Weitere bedeutende Nationalparks sind der Kalahari Gemsbok National Park im Nordwesten, der Addo Elephant National Park bei Port Elizabeth und der Bergzebra (Bergkwagga) Nationalpark bei Cradock.

Im Mai 2000 gaben Südafrika und Botswana die Vereinigung des Kalahari Gemsbok National Park und des Gemsbok National bekannt.

Der neue Kgalagadi Transfrontier Park ist mit rund 38 000 Quadratkilometern doppelt so groß wie der Kruger Nationalpark. Insgesamt stehen in der Republik Südafrika etwa 5 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz.

Die Avifauna (Vogelwelt) besteht aus etwa 596 Arten, dazu gehören Strauße, Perlhühner, Frankolinhühner, Flughühner, Wachteln, Ibisse, Trappen, Löffler, Flamingos, Mausvögel, Webervögel, Prachtfinken und Sekretäre. Der Steppen bewohnende gefährdete Paradieskranich ist der Nationalvogel Südafrikas.

Brillenpinguin

Brillenpinguin. Encarta

Vor der südafrikanischen Küste wurde 1938 der erste lebende Quastenflosser gefangen. In Südafrika gibt es neben Waranen, Agamen, Geckos, Chamäleons, anderen Echsen und Krokodilen über 100 Schlangenarten. Südafrikas," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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