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Schweden zu Beginn des 20. Jahrhunderts


Karl Hjalmar Branting
Karl Hjalmar Branting

1818 bestieg Bernadotte als Karl XIV. Johann den Thron. Seine Herrschaft (1818-1844) war von Machtkämpfen zwischen der Krone und dem Reichstag geprägt. Unter seiner Führung erlebten die vereinigten Königreiche Norwegen und Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung. Seine Nachfolger (Oskar I., Karl XV. und Oskar II.) wurden bereits als schwedische Könige akzeptiert. Zwischen 1864 und 1866 wurde die Verfassung überarbeitet.

Infolge von Nahrungsmittelknappheit und Arbeitslosigkeit wanderten zwischen 1867 und 1886 fast 500 000 Schweden nach Nordamerika aus. Im späten 19. Jahrhundert traten größere Spannungen innerhalb der norwegisch-schwedischen Beziehungen auf. Auf der Grundlage eines Gesetzes, das ohne nennenswerte Opposition vom Reichstag ratifiziert wurde, erklärte die norwegische Regierung im Juni 1905 die Lösung aus der Personalunion mit Schweden. Unter der Herrschaft Oskars II. wurden beachtliche Fortschritte in der Sozialgesetzgebung erzielt.

1907 bestieg Gustav V. den Thron. Zwei Jahre später wurde auf der Grundlage von Verfassungsänderungen das Wahlrecht ausgedehnt und das Verhältniswahlrecht eingeführt.

Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges erklärte sich Schweden neutral und bekräftigte die 1912 mit Norwegen und Dänemark geschlossene Vereinbarung zur Wahrung der Neutralität der skandinavischen Länder. 1920 trat Schweden dem Völkerbund bei.

Unter der Führung des schwedischen Staatsmannes Karl Hjalmar Branting wurde die Sozialdemokratische Arbeiterpartei zur stärksten politischen Kraft. Mit kurzen Unterbrechungen blieben die sozialdemokratischen Regierungen bis 1928 an der Macht und führten umfangreiche Reformen ein, die Schweden zu einem modernen Sozialstaat machten. Die Konservative Partei kam 1928 an die Macht. Bedingt durch die kurz darauf einsetzende Weltwirtschaftskrise lösten 1932 die Sozialdemokraten mit Per Albin Hansson die Konservativen wieder ab.

In den späten dreißiger Jahren wurden mit dem drohenden Kriegsausbruch die militärische Stärke und die nationale Verteidigung zu einer Frage von höchster Dringlichkeit. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges erklärte die schwedische Regierung erneut die Neutralität des Staates. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Erst im Februar 1997 wurde bekannt, dass Schweden während des 2. Weltkrieges mit der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands umfangreiche Goldgeschäfte getätigt hatte, die 1944 durch eine Intervention der damaligen US-Regierung unterbunden werden konnten. "Schweden" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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