Bolivianische Wirtschaft
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Fotografien Bolivien |
Bolivien gehört trotz seines Reichtums an Bodenschätzen zu den am wenigsten entwickelten Ländern Südamerikas. Obwohl die größten Bergbauunternehmen in den fünfziger Jahren verstaatlicht wurden, hat die bolivianische Regierung die Entwicklung der privaten Industrie und Investitionen ausländischen Kapitals aktiv gefördert. Boliviens Wirtschaft ist nahezu einseitig abhängig vom Bergbau, der rund 80 Prozent des gesamten Exportvolumens ausmacht. Das Bruttoinlandsprodukt beträgt 11 162 Millionen US-Dollar. |
Fast die Hälfte aller Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft beschäftigt; sie erwirtschaften 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (2006). Ein besonderes Problem ist hier der illegale Anbau von Kokasträuchern. Die geringe Produktivität im Agrarsektor ist auf veraltete Bewirtschaftungsmethoden, extreme Witterungsbedingungen und Bodenerosion sowie eine unzureichende Verkehrserschließung zurückzuführen. Obwohl Bolivien heute seinen Bedarf an den traditionellen Nahrungsmitteln (Kartoffeln, Maniok und Getreide) ohne fremde Hilfe decken kann, ist es immer noch auf die Einfuhr bestimmter Lebensmittel angewiesen. Die wichtigsten bolivianischen Agrarprodukte sind Kartoffeln, Zuckerrohr, Baumwolle, Kaffee, Mais, Reis, Weizen und Quinoa. |
Ein Großteil des landwirtschaftlichen Ertrags entstammt dem Anbau und der Verarbeitung des Kokastrauches. Im östlichen Tiefland werden Rinder und Schafe gehalten. Die Fischerei ist ein relativ unbedeutender Wirtschaftszweig des Binnenlandes Bolivien. Die unzureichende Verkehrserschließung behindert die forstwirtschaftliche Nutzung der bolivianischen Wälder, die hauptsächlich im Osten über die Hälfte des Landes bedecken und reich an Edelhölzern sind. Bolivien," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 |
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Bolivianische Landarbeiter. Encarta |
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