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Das Bildungssystem in Dänemark


Schloss Kronborg in Helsingør
Schloss Kronborg in Helsingør

Seit der Gründung der Domschulen und Gymnasien in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts hat Dänemark ein institutionalisiertes Schulwesen. Die Universität Kopenhagen wurde 1479 gegründet. Da das Schulwesen zu Beginn der Neuzeit von der Staatskirche verwaltet wurde, war der Religionsunterricht an allen staatlichen Schulen Pflicht. 1739 wurde durch den Einfluss des Lehrers und Dramatikers Ludvig von Holberg Latein als Unterrichtssprache durch das Dänische ersetzt. Mit der Erweiterung des Lehrplanes um die Fächer Naturwissenschaften und Werken führte der deutsche Schulreformator Johann Bernhard Basedow in Sorø eine weitere wichtige Neuerung ein.

Große Bedeutung besitzt das Volkshochschulwesen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das erste Programm zur Erwachsenenbildung an der Volkshochschule in Rødding auf Jütland durchgeführt. Unter der Leitung von Bischof Nikolaj F. S. Grundtvig und Kristen Kold avancierte die Schule zum Vorbild ähnlicher Einrichtungen in Europa und den Vereinigten Staaten. Die Gymnastikschule von France Nachtegall (1777-1847) und die Internationale Volksakademie, die 1921 in Helsingør gegründet wurde, führten ebenfalls wichtige Studiengänge ein.

Zu den neueren Entwicklungen im dänischen Bildungswesen gehören die Erweiterung der Bildungsangebote in ländlichen Gegenden, der Ausbau der weiterführenden Schulen und die Anhebung des Ausbildungsniveaus der Lehrkräfte. 1814 führte Dänemark die allgemeine Schulpflicht für Kinder vom 7. bis zum 14. Lebensjahr ein; heute besteht eine Schulpflicht von 10 Jahren. Der Schulbesuch ist größtenteils kostenlos. Die Grundschule umfasst die ersten sechs Klassen, daran schließt sich die dreijährige Hauptschule an, die nach Wunsch um ein freiwilliges zehntes Jahr verlängert werden kann.

Etwa drei Viertel der Schüler besuchen danach die gymnasiale Oberstufe oder die Sekundarstufe II, um sich innerhalb von zwei bis drei Jahren auf die Zulassung zu einer Universität oder einer Berufsschule (einschließlich Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschulen) vorzubereiten. Viele Schulen sind privat, erhalten aber dennoch staatliche Zuschüsse.

Zu den Universitäten und anderen Einrichtungen der höheren Bildung gehören die Universität Ålborg (gegründet 1974), die Universität Århus (gegründet 1928), die Universität Kopenhagen (gegründet 1479), die Königliche Veterinär- und Landwirtschaftsuniversität (gegründet 1856), die Technische Hochschule Dänemarks (gegründet 1829) und die Universität Odense (gegründet 1964). Weitere Hochschulen sind das Institut für Architektur in Århus (gegründet 1965) sowie die Handelshochschule (gegründet 1917), das Königliche Musikkonservatorium (gegründet 1867) und die Königliche Akademie der Künste (gegründet 1754) in Kopenhagen. "Dänemark" © Emmanuel BUCHOT, Encarta, Wikipedia.

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