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Bildung und Schulwesen in den Philippinen
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Die Existenz einer großen Anzahl verschiedener Sprachen, Dialekte und religiöser Traditionen hat dazu geführt, dass die Filipinos keine einheitliche Kultur entwickelten. Viele Jahrhunderte verlief die kulturelle Entwicklung auf den Philippinen regional unterschiedlich und wurde jeweils durch China, Malaysia, Europa und die Vereinigten Staaten beeinflusst. Elemente der regionalen Kultur finden ihren Ausdruck in Literatur und Musik sowie in anderen kulturellen Ausdrucksformen.

In jüngster Vergangenheit versuchte die Regierung in der Kulturpolitik verstärkt das öffentliche Interesse auf die Zeit der Entstehung des philippinischen Staates Ende des 19. Jahrhunderts zu lenken. Der Staat kann Kunst und Kultur nur mit jährlich etwa 35 Millionen Euro fördern und ist daher auf ausländische Hilfe angewiesen.

Einer der bemerkenswertesten Züge der philippinischen Gesellschaft ist der traditionell stark ausgeprägte Familiensinn. Dies spiegelt sich u. a. in dem völligen Fehlen von sozialen Institutionen wie Altersheimen und Waisenhäusern wider. Bereits seit der vorkolonialen Zeit hatten die Frauen eine hohe gesellschaftliche Stellung inne, und heute werden viele Unternehmen von Frauen geleitet.

Dem Ausbau des Bildungswesens wird wegen des großen Anteils junger Menschen an der philippinischen Gesellschaft große Bedeutung beigemessen. Das Bildungswesen ist an US-amerikanischen Vorbildern orientiert. Der Besuch an einer der staatlichen Primarschulen ist kostenlos. Allgemeine Schulpflicht besteht für sechs Jahre.

Obgleich Filipino Unterrichtssprache ist und in den unteren Klassen auch Regionalsprachen verwendet werden, ist Englisch nach wie vor die Hauptunterrichtssprache. Der Alphabetisierungsgrad bei den Erwachsenen liegt bei 96,3 Prozent (2005). Colleges und Universitäten sind privat organisiert, nur die größte Universität des Landes, die University of the Philippines, ist in staatlicher Hand.

Etwa 2,47 Millionen Studenten sind auf Universitäten und Colleges eingeschrieben. Zu den größten Universitäten des Landes zählen folgende in Manila angesiedelte Universitäten: die University of the Philippins in Quezon City (1908), die Adamson University (1932), die University of the East (1946), die Far Eastern University (1928), die Feati University (1946) und die University of Santo Tomás

Ifugao auf den Philippinen
Ifugao auf den Philippinen. Encarta
(1611). Ferner sind zu nennen die Bicol University in Legaspi (1969), die University of Mindanao in Davao (1946), die Saint Louis University in Baguio (1911) und die Southwestern University in Cebu (1946). Philippinen," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009
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