Bevölkerung in Südafrika
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Fotografien Südafrikas |
Von den 43,8 Millionen Einwohnern (2008) sind etwa 75 Prozent Schwarze, 14 Prozent Weiße, 8 Prozent Mischlinge und 3 Prozent Asiaten. Die Schwarzafrikaner gehören neun Volksgruppen an: den Zulu, den Xhosa, den Tswana, den Venda, den Sotho, den Ndebele, den Tsonga, den Swasi und den Pedi. Die Zulu als größte dieser Volksgruppen stellen etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Weißen stammen überwiegend von britischen, holländischen, deutschen und französisch-hugenottischen Siedlern ab. Die Einwohner holländischer Abstammung bezeichnen sich selbst als Afrikaander oder Buren und stellen etwa 60 Prozent der weißen Bevölkerung. Die Bevölkerung gemischter Herkunft, die hauptsächlich in den Kapprovinzen lebt, stammt vorwiegend von Schwarzen und Buren ab. |
Die Asiaten sind überwiegend indischer Abstammung und am zahlreichsten in KwaZulu-Natal vertreten. In der Kapprovinz wohnt eine kleine Zahl von Menschen malaiischer Herkunft. |
Die größten Städte Südafrikas sind Johannesburg (etwa 3,23 Millionen Einwohner), das Zentrum eines Goldabbaugebiets, Kapstadt (2,97 Millionen), der Sitz des Parlaments, Durban (3,09 Millionen), ein bedeutender Seehafen am Indischen Ozean, Pretoria (1,21 Millionen), Hauptstadt und Sitz der Regierung, Port Elizabeth (692 000, in der Agglomeration 1,01 Millionen), Industriestadt mit wichtigem Hafen, Bloemfontein (381 000), ein Zentrum des Rinder- und Schafhandels, Germiston (164 000), Standort der Goldverarbeitung, und Springs (80 800), ein wichtiges Industriezentrum. 58 Prozent der Bevölkerung Südafrikas leben in Städten (2005). |
Über 25 Prozent der Gesamtbevölkerung leben im städtischen Großraum der Pretoria Witwatersrand Vereeniging (PWV), d. h. im Umkreis von 70 Kilometern um die Stadt Johannesburg. |
Sprache und religion in Sudafrika |
Die Amtssprachen Südafrikas sind Englisch, Afrikaans, Ndebele, Tsonga, Sesotho (Nordsotho und Südsotho), Swazi, Tswana, Venda, Xhosa und Zulu. Afrikaans, das aus dem Niederländischen des 17. Jahrhunderts entstand, ist die Hauptsprache fast aller Afrikaander und vieler Mischlinge. Der übrige Teil der weißen Bevölkerung spricht Englisch. Die meisten Schwarzen verwenden eine der oben genannten Bantusprachen, beherrschen jedoch in der Regel auch Englisch bzw. Afrikaans. Die indische Bevölkerung spricht eine der indischen Sprachen wie Urdu oder Hindi. Etwa vier Fünftel der Bevölkerung sind Christen, überwiegend Protestanten. Die meisten Afrikaander gehören zur niederländisch-reformierten Kirche, die meisten weißen Englisch sprechenden Südafrikaner |
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Stadt in Südafrika. Encarta |
sind Mitglieder der anglikanischen, der methodistischen oder der römisch-katholischen Kirche bzw. freier Kirchen. Viele Schwarze gehören den so genannten unabhängigen Kirchen an, die Elemente des Christentums und traditioneller afrikanischer Religionen miteinander verbinden. Die Asiaten sind meist Hindus oder Muslime. Außerdem gibt es in Südafrika eine jüdische Gemeinde mit etwa 120 000 Gläubigen. |
Zu den staatlichen Feiertagen gehören Neujahr (1. Januar), der Tag der Menschenrechte (21. März), Ostern (Karfreitag bis Ostermontag, der auch Familientag genannt wird), Tag der Freiheit (27. April), Tag der Arbeit (1. Mai), Tag der Jugend (16. Juni), der nationale Frauentag (9. August), Tag des Erbes (24. September), Tag der Versöhnung (16. Dezember), Weihnachten (25. Dezember) und der Tag des Wohlwollens (26. Dezember). Fast den ganzen Juli über findet ein Zulufest mit Tanz und farbenfrohen Kostümen statt. |
Soziales |
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Das System der Apartheid hat tiefe Spuren in der südafrikanischen Gesellschaft hinterlassen. Die Weißen erfreuen sich eines Lebensstandards, der sich mit dem der höchstindustrialisierten Staaten der Welt vergleichen lässt. Das mittlere Haushaltseinkommen einer weißen Familie ist zwölfmal so hoch wie das einer schwarzen Familie. Über die Hälfte der Schwarzen lebt unterhalb der Armutsgrenze; die Arbeitslosenquote beträgt hier etwa 45 Prozent. Ein Viertel aller Schwarzen lebt in Baracken oder ist obdachlos, und 40 Prozent haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Nur ein Drittel der Häuser der Schwarzen verfügt über einen Stromanschluss. Die Lebenserwartung beträgt 42,4 Jahre (Frauen 41,4 Jahre, Männer 43,3 Jahre). Die Kindersterblichkeitsrate liegt bei 58 je 1 000 Lebendgeburten. Weiße Farmer besitzen über 87 Prozent des Landes. Seit 1975 hat die Zahl der wohlhabenden Schwarzen zugenommen, jedoch haben in der gleichen Zeit auch die Einkommen der ärmsten 40 Prozent der Schwarzen stark abgenommen. |
Schnell wachsendes Durban. Encarta |
Südafrikas," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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