Die amerikanische Wirtschaft: Landwirtschaft der Vereinigten Staaten
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Fotografien USA |
Die USA sind eine der bedeutendsten Industrienationen der Erde. Bis weit in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein blieb die Landwirtschaft wichtigster Wirtschaftsbereich. Im Zuge des Amerikanischen Bürgerkrieges und vor allem danach setzte verstärkt die Industrialisierung des Landes ein. Während des 1. Weltkrieges war der Export von Fertiggütern bereits wichtiger als die Ausfuhr von Rohstoffen. Mit der Technisierung ging eine Mechanisierung der Landwirtschaft und deren Produktivitätssteigerung mit einer ständig abnehmenden Zahl von Arbeitskräften einher. Wichtigste Entwicklung in der Volkswirtschaft seit Ende des 2. Weltkrieges ist die Ausdehnung des Dienstleistungssektors mit staatlichen und kommerziellen Dienstleistern, Handels- und Finanzdienstleistungen. |
1996 war die Wirtschaft der USA durch ein moderates Wachstum gekennzeichnet. Dieser Trend setzte sich 1997 verstärkt fort. Die Staatsverschuldung konnte beispielsweise von 49,9 Prozent (1996) auf 47,6 Prozent (1997) des Bruttoinlandsproduktes gesenkt werden. Als wichtigen Erfolg sahen Experten die Senkung der Arbeitslosenquote an – vor allem im internationalen Vergleich. Im Dienstleistungssektor sind 78 Prozent (2005) aller Erwerbstätigen beschäftigt. In der Industrie arbeiten 21 Prozent und in der Landwirtschaft 2 Prozent aller Werktätigen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 13 164 Milliarden US-Dollar (2006; Dienstleistungen 76,7 Prozent, Industrie 22 Prozent, Landwirtschaft 1,3 Prozent), woraus sich ein BIP pro Kopf von 43 967,80 US-Dollar ergibt. Die Inflationsrate liegt bei durchschnittlich 3,20 Prozent (2006), die Wachstumsrate bei 2,90 Prozent (2006). |
In der Landwirtschaft erwirtschaften 2 Prozent der US-Arbeitskräfte 1,3 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts (2004). Gleichwohl sind die USA in zahlreichen Teilbereichen weltweit führend. US-Farmer produzieren mehr Agrarprodukte für den jährlichen Export als jedes andere Land. Für die Viehwirtschaft sind vor allem Rinder von Bedeutung, die meist auf großen Ranches in den südwestlichen US-Staaten gehalten werden. Die wichtigsten Anbauprodukte sind Weizen, Mais, Sojabohnen, Tabak, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Zuckerrohr, Rüben, Reis und Trauben. 31,5 Prozent des US-Territoriums sind bewaldet. Ein großer Teil des eingeschlagenen Holzes ist wirtschaftlich verwertbares Nutzholz zur Gewinnung von |
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Landwirtschaft USA. Encarta |
Schnittholz, Papier und anderen Holzprodukten. Die Fischerei ist von wirtschaftlich hoher Bedeutung. Die USA liegen weltweit, gemessen am Fanggewicht, an sechster Stelle hinter Russland, China, Japan, Peru und Chile. "Vereinigte Staaten von Amerika," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2009 http://de.encarta.msn.com © 1997-2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
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